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 Wirbelsäulenquetschung beim Kater. Erfahrungen oder Ratschläge?
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mayahr


9 Beiträge

Erstellt am: 05.04.2011 :  12:27:39 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen, ich möchte mich gerne hier aussprechen und sehen, ob jemand bereits Erfahrungen gesammelt hat mit diesem Thema oder eventuell mir Ratschläge geben könnte.

Mein 3jähriger Felix hats nicht einfach, nach der chronischen Zahnfleischentzündung, die sich über 8 monate zog, wurden ihm die Zàhne gezogen, seit dann ist es wieder super... bis... bis auf letzten Mittwoch als er verschwand. Am Sonntag kam er wieder nach Hause, doch wie ist mir schleierhaft, da er kaum laufen konnte. Er liess auch Urin ab wärend er lag. Ich hab dies einige Stunden beobachtet und als er besser lief, doch immernoch urinierte ging ich zum Tierarzt. Er sagte mir, meiner kleiner wurde angefahren und hätte nochmals Glück gehabt. Ausser einer Wirbelsäulenquetschung sei nichts und er hätte eine 50% Chance, dass es verheilt. Er kann schwer laufen und zieht seine Pfoten leicht hinterher, er hat keine Sprungkraft, da seine Nerven nicht richtig reagieren (läuft wie besoffen). Seinen Schwanz bewegt er gar nicht, doch das eigentliche Problem ist, dass er nicht pisseln und Darm entleeren kann. Der Tierarzt musste ihm die Blase leeren, da sie übervoll war und aus diesem Grund pisselte er auch ständig (enthielt Blut). Gestern nahm ich mir frei um ihn zu kontrollieren, doch es ging nicht besser, er hat sogar noch 1/3 seines Felles vom Schwanz verloren. Abends ging ich nochmals zum Tierarzt und er musste ihm die Blase wieder entleeren, da mein Felix es nicht aus eigener Kraft schafft. Ich liess ihn dort, da ich ab heute arbeiten musste und es mir wöhler ist, bei jemandem zu sein, als alleine zu Hause, eingesperrt im Zimmer.

Was nun meine Sorge ist, was tu ich, wenn sich dies nicht bessert? Ich kann unmöglich bei 100% Arbeit 3mal täglich die Blase leeren, abgesehen davon kann er kaum springen, geschweige den rennen und er müsste für den Rest seines Lebens in der Wohnung verbringen. Essen kann er auch nur noch flüssig, da er auch nicht seinen Darm entleeren kann. Einen Katheter kommt meiner Meinung nach nicht in Frage. Er ist sonst gesund, schmusst, schnurrt und miaut. Aber wie soll ich mich um so einen Pflegefall kümmern? Ich weiss nicht weiter!

Ich danke euch herzlich

Bearbeitet von: mayahr am: 05.04.2011 12:35:39 Uhr

Darkylein

Schweiz
206 Beiträge

Erstellt  am: 05.04.2011 :  17:07:25 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo mayahr,

hast du das Gefühl, dass dein Kater leiden muss? Da würde ich mir ansonsten einschläfern überlegen,ich könnte so wie er nicht leben (aber nur meine Meinung). Was spricht deiner Meinung nach gegen einen Katheter? Ansonsten denke ich jemanden suchen, der das übernehmen könnte oder ihn an einen anderen Platz abgeben.

glg
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Maximilian

Schweiz
2538 Beiträge

Erstellt  am: 05.04.2011 :  18:28:07 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Tierspital oder stationär beim TA lassen, damit sie ihn korrekt behandeln können. Nervenquetschungen, da brauchts oft ein Weilchen bis man sagen kann, ob sich alles korrekt regeneriert. Wichtig ist dass man Einläufe machen kann damit der Darm sich entleert und Blase leeren. Das würde ich jetzt erst machen, bevor hier schon von Euthanasie gesprochen wird. Natürlich muss in Absprache mit dem TA eine Frist gesetzt werden, wie lange das wirklich vertretbar ist. Hatte letztes Jahr den selben Fall, GSD ist es gut ausgegangen. Ich liess ihn erst nicht dort, als er aber in der Nacht Probleme bekam Urin abzusetzen (Rückstau wegen stressbedingter Blasensteine) brachte ich ihn mitten in der Nacht zum TA und dort blieb er für 3 Tage. Heute ist alles wieder ok. Kann aber natürlich nicht sagen, unsere Fälle sind genau gleich, denn Ferndiagnosen sind ja nicht möglich. Hypericum (frag in der Apotheke nach welche Potenz Du für die Katze brauchst) wäre übrigens die homöopatische Unterstützung bei Nervenverletzung.
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Maximilian

Schweiz
2538 Beiträge

Erstellt  am: 05.04.2011 :  18:29:10 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
PS er sollte zur Zeit eh Boxenruhe haben und nicht springen, drum ist er in der Praxis am besten aufgehoben und Du kannst so etwas entlasteter zur Arbeit.
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mayahr


9 Beiträge

Erstellt  am: 05.04.2011 :  18:49:40 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Ich habe ihn gestern gebracht und heute nochmals mit dem Arzt gesprochen. Er läuft ein bisschen besser, doch mit der Blase hilft er nach. Er leert sie manuel und was den Darm anbelangt, gibt er ihm kein Futter, sondern zunächst so ein Ergänzungsmittel, eine konzentrierte Pase, damit er trotzdem Vitamine etc aufnimmt.

Was gegen einen Katheter spricht? Ich finde ein Tier kann nicht sein leben lang an einen Katheter angehängt sein. So ist er trotzdem nicht wirklich frei. Doch spätestens Freitag werde ich ihn übers Wochenende wieder nach Hause nehmen und dann sehen wir weiter.

Jedoch macht er bereits Fortschritte mit dem Laufen, aber es ist halt immer trotzdem die Frage da was wäre wenn. Was, wenn das mit dem Laufen wieder Ok wird, er jedoch kein empfinden über seine Blase und Darm hat? Sein Schwanz ist immer noch ohne Gefühl.
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Maximilian

Schweiz
2538 Beiträge

Erstellt  am: 07.04.2011 :  14:59:23 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Mayahr, gibst Du Bescheid, wie's am Freitag geht? Nimmt mich wunder, und ich drücke beide Daumen, dass sich die Nerven "nur" gequetscht sind und sich langsam wieder regenerieren. Probier doch, ob Du die homöopatischen Kügeli Hypericum D6 besorgen kannst, im Idealfall würde man eben jetzt schon davon geben.
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mayahr


9 Beiträge

Erstellt  am: 11.04.2011 :  18:54:50 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Mäxli! Seit dem Wochenende ist Felix wieder zu Hause, er hat "nur" eine Quetschung, trotzdem läucht er immernoch gleich, seit einer Woche und auch die Blase/Darm muss ausgedrückt werden. Bis jetzt habe ich dies nicht hingebracht, da ich die Blase nicht richtig erwische, darum bin ich zum Arzt, sieht so aus, als müsste ich jeweils am Abend hingehen bis ich es nicht hinbekomme. Er ist zu Hause in einem Zimmer wen ich nicht zu Hause bin. Zudem fehlt ich auch am Schwanz und auf der Seite fell, ist ihm wie "runtergefallen" Beim nackten Schwanz sieht man auch die Blutergüsse. jedoch spielt er und frisst er genug. Trinkt nicht so viel und geht ab und zu ins Katzenklo. Er spürt anscheinend den Druck, jedoch kann er nicht selber drucken und es kommt nichts. :(
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mayahr


9 Beiträge

Erstellt  am: 12.04.2011 :  08:21:58 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
habe ich richtig gelesen, dass diese Hypericum D6 eigentlich nicht für Katzen gedacht sind, jedoch helfen bei Nervenschmerzen, könnte aber auch sein, dass die Katze dann etwas down ist. Erhalte ich diese in der Apotheke, wieviele kügelchen kann ich geben? Wieviel mal am Tag? Muss es zwingend in den Mund oder kann ich es auch ins Essen oder Milch mischen?

Was sind deine Erfahrungen damit?
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mayahr


9 Beiträge

Erstellt  am: 13.04.2011 :  08:30:47 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Gestern habe ich es eigenhändig geschafft, die Blase auszudrücken beim Tierarzt. Da es heute morgen jedoch wieder nicht ging, habe ich sie einfach massiert und am Abend wird ausgedrückt, da sie eher voller ist und sie somit nicht immer in meiner Hand rumrutscht.

Da ich meinen Arzt auf ein Homöopathisches Arzneimittel angefragt habe, bemerkte er neben bei, dass er seit 30 Jahren Chinesologie durchführt. Zuerst glaubte ich nicht an das Zeugs, doch wir führten es durch.

Als erstens hielt ich meine linke Hand auf den Kopf der Katze und den rechten strekte ich nach rechts aus. Er murmelte was und drückte mit einem Finger meine Hand runter, die jedoch angespannt und hart war, der Arm blieb. Dannach musste ich meine linke Hand auf den verletzten Teil der Katze legen, dachte ich auch kein Problem, nur den Arm schön anspannen, aber ihr glaubt es nicht, der ging runter bei seinem Druck. Das war der Energieblocker der Katze der mir die Kraft aus dem Arm nahm. Da brachte er ca. 15 medikamente und so testeten wir diese durch diese Energie. Nach der ersten Ausscheidung erklärte er mir, welche Medikamente die Katze nicht will oder braucht, eines davon war ein Abfürmittel, eines davon zum einschläfern etc. Runde für Runde kamen wir ans Ziel und hatten 3 Medikamente, von denen er bei einem erstaunt ist, dass die Katze dieses will, nämlich fürs Gewebe. Die Tests führte er noch so weiter um die Katze entscheiden zu lassen, wieviel sie von was braucht. Somit habe ich nun ein Vitaminaufbaupräparat, Gelenk-und Geweberegenerierung und Tröpfchen für das Nervensystem. Es geht bergauf und mein Felix ist bereits munterer und läuft etwas fixer (vorallem weg vom Tierarzt ;))
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Maximilian

Schweiz
2538 Beiträge

Erstellt  am: 13.04.2011 :  11:26:23 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
ey, Du hast ja einen super Tierarzt, gratuliere! Und schön zu Lesen, dass Du mit seiner Hilfe Deinem Büsi helfen kannst, hoffe, es kommt alles gut. Wegen dem Hypericum, nicht für Katzen? Naja, es sind Heilpflanzen, die sind für niemand Bestimmtes entwickelt worden, wichtig ist lediglich für jeden Patienten, ob Mensch, Hund, Katze oder Pferd die richtige Potenz zu finden, eben bei Tieren D6. Diese hätte ich im Akutfall täglich verabreicht, einfach ab ins Mäulchen damit oder wenn das nicht geht, in ein kleines Schnapsglas/Eierbecher 10 ml Wasser, Kügeli rein etwa 10 Minuten auflösen lassen dann vorsichtig schwenken, damit sie sich schön mit dem Wasser vermischen und dann via Einwegspritze aufziehen und ab ins Mäulchen damit. Ob sie passen wäre durch die Kinesiologie testbar. Aber wenn Du jetzt schon verschiedene Mittel hast würde ich nix Neues dazunehmen. Weiterhin toi toi toi!
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mayahr


9 Beiträge

Erstellt  am: 13.04.2011 :  11:37:04 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Ja er hat eben gesagt, dass mittel verabreiche er für nervösse und hyperaktive Katzen, bei denen das Nervensystem etwas lahm gelegt wird, aber da er sowieso im kleinen Zimmer ist und keine allzugrosse Bewegung hat, braucht er dies nicht. Sowieso war dies auch in der Auswahl und Felix hat sich dagegen entschieden.

Bearbeitet von: mayahr am: 13.04.2011 11:39:08 Uhr
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mayahr


9 Beiträge

Erstellt  am: 16.04.2011 :  12:17:45 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Da ich wieder extrem Mühe habe mit dem Blasen audrücken ging ich heute in eine Tierklinik, da der andere Arzt erst am Abend anwesend ist. Mein Kater strebt sich extrem, dass ihn jemand da unten drückt.

Die haben ihn dort geröngt und neue Diagnose:
3-facher Beckenbruch und Schwanzabriss

Das Becken ist an drei Stellen gebrochen und liegt viel tiefer, darum läuft er auf einem Bein auch sehr schlecht. Viele Nervenfassern beim Becken sind zerstört, was auch der Grund ist, warum er kein Urin und Kot abgeben kann. Zudem ist sein Verschluss verkrampft und kann isch schlecht öffnen, darum auch die Mühe mit dem Blase ausdrücken.

Der Schwanz ist am zweiten Wirbel gerissen, was bedeutet die Nervenfasern sind dort auch zum Teil getrennt, somit kein Empfinden

Nun erhält er eine radikal Therapie von Kortison und Aufbaumitteln, hat einen Katheter und bleibt für die nächsten 3 Tage in der Klinik.

Am nächsten Mo erhalte ich mal News wie sein Zustand ist. Wenn er nach der ganzen Heilung nicht richtig läuft ok, mit dem kann er leben. Wenn sein Schwanz immernoch kein empfinden hat, könnte man ihn zu einem spätern Zeitpunkt amputieren, damit kann er auch leben. Doch wenn eine Katze nicht selber Urin und Kot abgebe kann, ist er für die Katze selber gefährlich. Es kommt zu Verstopfung im Darm, könnte platzen. Die Nieren sind auch gefährdet etc.....
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Enya

Schweiz
228 Beiträge

Erstellt  am: 16.04.2011 :  16:49:00 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Oje, das tut mir leid. Drücke dem Katerchen die Daumen, dass alles wieder gut kommt.

Deinem TA würde ich was erzählen!!! Hat er keine Röntgenbilder gemacht? Der hätte doch sehen müssen, dass das Becken gebrochen ist!
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mayahr


9 Beiträge

Erstellt  am: 17.04.2011 :  18:17:51 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Enya

Oje, das tut mir leid. Drücke dem Katerchen die Daumen, dass alles wieder gut kommt.

Deinem TA würde ich was erzählen!!! Hat er keine Röntgenbilder gemacht? Der hätte doch sehen müssen, dass das Becken gebrochen ist!


Nein er hat kein Röntgenbild gemacht, da er sicher war, dass es eine Wirbelquetschung sei. Er hat gesagt, dass die Medikamente schon die Richtigene seien, aber halt nicht die radikal Therapie gemacht hat und er hätte noch stillgelegter werden müssen.
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Maximilian

Schweiz
2538 Beiträge

Erstellt  am: 17.04.2011 :  22:21:37 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
.drücke die Daumen, sch... Geschichte:-(
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mayahr


9 Beiträge

Erstellt  am: 28.04.2011 :  15:14:24 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Guten Morgen miteinander

Ich habe letzte Woche so eine grosse Hundebox besorgt, darin hätte alles Platz, wenn Felix sich nicht so doof anstellen würde. Es passt ihm überhaupt nicht darin und er macht ein riesen kaos. Leert Wasserschalen aus, scharrt den ganzen Sand aus dem Klo und nimt die Tücher auseinader . Darum habe ich mich entschlossen, ihn aus der Box zu lassen, sprich im kleinen Zimmer, aber einfach mit Türe zu. Miaut zwar immer noch, aber es gefällt ihm besser. Am Abend wenn ich nach Hause komme, mache ich die ein bisschen die Türe auf, bis das Fressen bereit ist. Gestern habe ich gesehen wie grosse Fortschritte er gemacht hat bezüglich dem Becken/Beinen. Er ist stärker geworden und gestern habe ich ihm ein wenig erlaubt in der Wohung zu laufen und da hat er auch mit dem anderen Kater gespielt. Es ist auch passiert, dass er ohne Zögern und Mühe aufs Bett gesprungen ist. Aus Angst es passiert was, habe ich ihn aber sofort wieder ins Zimmer gebracht mit dem Futter. Der Schwanz ist immer noch schlapp und ohne Gefühl. Was jedoch meiner Seits der Grösste Fortschritt ist, ist, dass er wieder selber pinkeln kann Mit Kot absetzen hat er noch etwas Mühe. Ich fühle zwei mal täglich seine Blase, wenn ich finde sie ist gefüllt, dann versuche ich sie auszudrücken, wass jedoch nicht klappt, da er wieder enorm viel kraft hat, darum massiere ich einfach, dies regt bei ihm dann den Blaseausfluss an und er pisselt alleine. Nach 26 Tagen, ist mein Kater wieder fit und kann sich selber entleeren. Ich freue mich sehr, dass er selber auch so stark ist und es mir auch zeigt, er möchte raus raus raus. Der Beckenbruch ist nun 26Tage her und seit her, habe ich wirklich sehr gut aufgepasst und in verschont. Wie lange braucht es, bis son ein Bruch repariert ist?

Grüsse
Isa
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Maximilian

Schweiz
2538 Beiträge

Erstellt  am: 02.05.2011 :  22:02:49 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Ihr Beiden

Schön dass es aufwärts geh! Aber bitte, sei vorsichtig, lass ihn noch nicht Sprünge machen und spielen, so schnell ist ein Scheiss passiert. Ich hab jemanden mitgekriegt, die liess eine Katze mit abheilendem Bruch schnell ein bisschen raus zum Fressen und zum Sozialkontäktlen, die Katze erschrak sich, machte einen Satz und landete so unglücklich, dass alles kaputt war - man musste sie umgehend einschläfern:-( Ich bin mir nicht sicher wegen der Dauer, würde den TA fragen und ev ein Röntgenbild zur Sicherheit machen lassen. Wär jetzt gemein, wenn dann die ganze Aktion und Mühen umsonst gewesen wären. Auch wenn wir noch so aufpassen, es passiert so schnell was. Weiterhin alles Gute und toi toi toi

Mäx und Co
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monegg


3 Beiträge

Erstellt  am: 18.05.2011 :  20:32:53 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo mayahr

Wie gehts deinem Kater heute?

Wir haben mit unserem ähnliche Erfahrungen gemacht. Er hatte seine Verletzung jedoch offenbar nicht von einem Auto, sondern wurde wahrscheinlich geschlagen. Er hatte keine Brüche, aber Verletzungen an den Nerven. Er konnte ebenfalls seinen Urin und Kot nicht mehr selbst kontrollieren und der Schwanz war gelähmt.
Als ich ihn gefunden hatte, konnte er nicht mehr laufen. Wir haben ihn dann sofort zur Tierärztin gebracht. Das ganze Hinterteil war ein einzig-grosser Bluterguss und bei der Wirbelsäule, irgendwo beim Schwanzansatz war auf den Röntgenbilder ein kleiner Riss zu sehen. Aber eben, Knochen waren keine gebrochen, es waren die Nervenstränge.
Er hat extremen Lebenswillen gezeigt, weshalb wir (mein Partner, die TA und ich) ihn dabei bedingungslos unterstützt haben. In den ersten ein bis zwei Wochen fuhren wir auch täglich zur TA zur Kontrolle und Blasen-leeren. Mit der Zeit konnten wir das selber machen. Der Kot setzte sich zum Glück von selber ab und hinterliess auch keine Sauerei. Seine Bewegungen hatten sich in relativ kurzer Zeit wieder normalisiert. So blieben "nur" der lahme Schwanz sowie das unkontrollierte Urinieren.
Wir liessen ihn im ganzen Haus frei rumlaufen und schlossen nur die Türe zum Schlafzimmer. Das Sofa deckten wir so gut es ging mit Moltons und Tücher ab (hat aber trotzdem durchgelassen.. Naja..). Er sass oft auf dem Fenstersims und guckte raus. Er wurde immer depressiver und tat mir fürchterlich leid. Die TA hatte uns empfohlen ihn vorläufig drinnen zu lassen, weil die Gefahr, dass er irgendwo seinen lahmen Schwanz einklemmen würde und dieser dann abreissen könnte, zu gross war.
Seit Beginn des Unfalls haben wir immer wieder Tierkom gemacht. Unsere TK hat uns ans Herz gelegt, ihn trotzdem unbedingt raus zu lassen, da er so sonst verkümmere (was wir ja auch bemerkt haben) und so haben wir ihn dann wieder raus gelassen.
Rückblickend war es etwas vom besten, was wir für unseren Kater machen konnten. Wir wussten, dass wir ihn in diesem Gesundheitszustand nicht soo lange behalten können und wollten ihm noch schöne Wochen/Monate bieten. Von diesem Zeitpunkt an lebte er wieder auf und war verhaltensmässig wie früher. Erst vor wenigen Wochen hatte sich sein Zustand verschlimmert. Er hatte ständigen Durchfall, welcher leider auch auf die Nerven zurückzuführen war (dafür konnte er den Schwanz wieder ein Müü heben). Und da er sich dann auch im Verhalten änderte und kein wirklicher Lebenswille mehr zu spüren war, haben wir vor 3 Wochen beschlossen, ihn einzuschläfern.
Das knappe Jahr, in dem wir ihn noch pflegen konnten, war eine sehr anstrengende und intensive Zeit. Wir haben ihn geliebt und er hat uns geliebt. Wir haben sehr viel über uns gelernt und vorallem auch gelernt, ihm zu vertrauen und auf ihn zu hören. Er hat uns immer gezeigt, was ihm gut tut, was er braucht und was nicht. Ich bezweifle, dass ich je wieder ein Tier dieser Art haben werde; diese Beziehung und Kommunikation empfinde ich als einzigartig und bin sehr dankbar für diese Erfahrungen. Ich denke, auf gewisse Weise hatte dieser Unfall seinen Sinn und so wies gelaufen ist, its gut. Die Entscheidung ihn gehen zu lassen war sehr schwer zu treffen, aber das einzig richtige... Trotz der Anstrengung und zeitweisen Erschöpfung würde ich sofort wieder genau so handeln. Er war es wert...

Es freut mich zu lesen, dass es sich innert kurzer Zeit bei deinem Kater so gut gebessert hat. Unsere TA hatte uns damals gesagt, dass man bei Nervenverletzungen von einer Genesungszeit von 6 Monaten ausgehe. Was bis zu diesem Zeitpunkt wieder funktioniert, funktioniert und was nicht, kommt nicht mehr.... Ich denke, diese Theorie kann ich bestätigen. Demzufolge stehen die Aussichten bei euch ja wunderbar! :) In diesem Sinne wünsche ich euch beiden ganz viel Glück!!

Herzliche Grüsse!
monegg
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