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Ü B E R S I C H T    
staerndli90 Erstellt am: 25.01.2012 : 16:19:02 Uhr
Hallo Pferdefeans, mein Pferd hat seit anfang Winter im Gelände mega "Pfupf" . Auch aus diesem Grund gehe ich sehr viel in die Halle arbeiten mit ihr. Nehme auch 1mal pro WOche Reitstunden mit ihr. Heute war ich ausreiten. Am Anfang ging es eigentlich recht gut. Aber dann bei einem schmalen Weg im Wald (verhangen mit Ästen ect.), wurde sie unruhig. Sie wollte immer schneller im Schritt. Dann plötzlich nahm sie einen Satz und gallopierte denn Weg voll runter. Ich hatte keine Chance sie zu bremsen. Ich muss sagen ich reite SIe Gebisslos, da sie am Maulecken ein grosses Sarkoid hat (die Trense würde ihr drücken).
Was soll ich tun??? Ich habe bald einmal Angst mit ihr ins Gelände zu gehen. Wäre sehr froh viele hilfreiche Tipps zu bekommen!!!
D I E    19   L E T Z T E N    A N T W O R T E N    (Neue zuerst)
Wanderreiter Erstellt am: 28.01.2012 : 16:12:01 Uhr
Keine Regel ohne Ausnahme, das gilt überall. Ich habe ja auch nicht das absteigen als Generell geschrieben.
Doch wenn man die Pferdesprache kennt, kann abgestiegen die Pferdesprache ganz gezielt einsetzen und dem Pferd so ganz klar zeigen, dass der Reiter die Leitstute ist. Bei Durchbrenngefahr oder sonst benehmen wie tänzeln, halb Traben usw.........ist es natürlich nicht getan einfach absteigen und weiterführen. Sondern dann kann man mal beruhigend mit dem Pferd reden. Das Pferd zurück bugsieren, indem man es ganz klar an der Brust zurückschiebt. Mit einem richtigen Schlag mit dem Arm oder fein mit der Peitsche. So signalisiere ich dem Pferd, dass ich der Ranghöhere bin. Und es muss zurückgehen. Wenn es etwas retour gelaufen ist, gehe ich wieder vorwärts. Stimmts immer noch nicht, das zurückgehen wiederholen. Man kann das Knie anheben, damit sage ich dem Pferd auch du bist tiefer. Ich kann mit der Peitsche ganz fein auf die Nase tippen oder beim laufen die Peitsche auf Nasenhöhe halten sozusagen als Grenze. Damit habe ich schon einige Pferde korrigiert bzw sicher gemacht. Auch meine ich dann nicht die ganze Strecke zu laufen, sondern sobald es wieder besser ist, sofort wieder aufsteigen. Bei mir hat dies immer und auch bei ganz schwierigen Pferden geklappt. Aber man sollte eben die Pferdesprache kennen, lernen kann man es am besten wenn man sein Pferd beobachtet in der Gruppe und auch bei Wildpferd Beobachtungen am TV. Und reden mit dem Pferd das ist ganz wichtig. Und ganz wichtig Liebe und klare Konsequenz (Regeln). Also ein ja ist ein ja und ein nein ist ein nein. Es gibt bei der Arbeit mit Tieren kein jaein.
Schneufi Erstellt am: 28.01.2012 : 14:06:33 Uhr
Ich durfte eine zeitlang eine wunderschöne Araberstute reiten. Die hatte es drauf aus dem Stand in vollem Galopp davonzurennen. Eine blöde Angewohnheit welche entstand weil sie sich mal erschreckt hatte und dann herausfand dass man trotz Reiter auch abhauen kann. Es war mir nur möglich dieses Problem mit einem Zaum mit Wassertrense in den Griff zu kriegen. Ich rede hier keinesfalls von scharfen Gebissen sondern einfach einem Zaum wo man die Möglichkeit hat den Kopf des Pferdes auf eine Seite zu ziehen um eine grosse, immer kleiner werdende Volte zu reiten. Ansonsten hat man keine Chance. Und glaubt mir das funktionniert. Ich habe es auch geschafft und bin kein Bodybuilder. Man nennt es auch "sägele". Druck drauf wieder weg und wieder drauf usw. Daher: Zaum mit Gebiss. Tut mir leid dass das hier nicht geht. Ist ein Scheissgefühl so hilflos auf nem Pferd sitzen zu müssen.
Yavari Erstellt am: 28.01.2012 : 11:07:26 Uhr
Ich denke auch, dass man nicht generell sagen kann, dass Absteigen die richtige Methode ist.
Bei meinem besagten früheren Pflegepferd fühlte ich mich vom Boden aus wesentlich unsicherer, wenn er mit 1.83 Stockmass neben mir, unter 1.65 gross, rumtänzelte. Er riss sich dabei zwar nicht los oder stieg, aber ich musste schon aufpassen nicht unter seine Hufe zu geraten. Deshalb blieb ich lieber oben, wo ich mich sicher fühlte, da er auch nicht bockte und ich in fast 10 Jahren nie von seinem Rücken fiel.
purzel Erstellt am: 28.01.2012 : 10:36:00 Uhr
Ein Pferd wird nicht unbedingt sicherer, indem man absteigt. Wesentlich ist, wo der Reiter sicherer ist, oben oder unten. Einem sicheren und angstfreien Reiter im Sattel vertraut ein verunsichertes Pferd mehr als einem ängstlichen Reiter am Boden.
Rattennase Erstellt am: 27.01.2012 : 22:18:53 Uhr
Ich muss Wanderreiter und Yavari auch recht geben.
Ich hab damals ohne Sattel und im Gelände reiten gelernt. Das meiste hab ich mir damals selbst beigebracht, bzw. das viele reiten hat es mir beigebracht.
Ich hatte das Glück das die Stute die ich immer geritten habe sehr geduldig und erfahren war. (Und sie ist von selbst umgekehrt wenn sie nach Hause wollte.. haha)
Aber trotzdem ist auch sie manchmal erschocken, und mit der Zeit hab ich dass dann auch schon gespürt bevor sie zusammengezuckt ist oder einen Satz gemacht hat. (Viele einsame Stunden nur zu zweit sei dank =) Wir haben mit der Zeit auch gegenseitig aufeinander aufgepasst.


Mit meinem dreijährigen Pflegehengst war es genau so, ich war alle zweidrei Tage mit ihm im Wald spazieren bzw. joggen.
Und irgendwann konnte ich mit ihm kreuz und quer durch den Wald, vorwärts und rückwärts, um Bäume rum, über Baumstämme etc. Nur vor Pfützen hatte er Schiss, und ist immer drübergesprungen.

Vertrauen kommt mit der Zeit, genau wie Erfahrung, Mut, und ein Gespür füreinander.
(Dazu finde ich sollte man unterscheiden wieso das Pferd "durchgegangen" ist. War es zB. um die Grenzen auszutesten, oder war es aus Angst...)
Yavari Erstellt am: 27.01.2012 : 21:33:59 Uhr
Hallo Zusammen,
Ich möchte Wanderreiter recht geben: ein "schärferes" gebiss, beziehungsweise überhaupt ein Gebiss wird ein durchgehendes Pferd nicht stoppen. Das ist nicht mit Schmerzen oder Druck zu erreichen. Wenn ein Pferd durchbrennen will, so kann es dies trotz eines scharfen Gebisses tun. Schmerz oder Druck animiert das Pferd eher erst recht zum Rennen.
Mein früheres Pflegepferd war ein "Durchgänger". Nach vielen Jahren habe ich gelernt zu reagieren bevor er durchbrannte. Absteigen hat bei ihm nichts gebracht, da es ihn nicht beruhigte und ich dabei erst recht Mühe hatte, die Kontrolle einigermassen zu behalten.
Wichtig erscheint es mir zu wissen, warum ein Pferd durchbrennt und was für ein Charaktertyp das Pferd ist. Mein früheres Pflegepferd war beispielsweise sehr dominant und hat mir in "Notsituationen" schlichtwegs nicht vertraut. Geholfen hat eben das bessere kennen lernen und viiiiiiel "Dominaztraining", Bodenarbeit und so weiter.
Viel Erfolg
Wanderreiter Erstellt am: 27.01.2012 : 18:59:41 Uhr
Wenn ein Pferd im Renn bzw Fluchtgalopp ist, dann hast Du keine Chance das Pferd einfach mit Zug und Druck via Zaum und auch Trense zu stoppen. Jeder Zug den Du auf die Zügel gibst, gibt Gegenzug des Pferdes. Denn beim Pferd ist dann nur sofortige Flucht im Schnellstmöglichen Tempo bist weit weit weg eingeschaltet. Du kannst nur ruhig aufs Pferd einreden, Jagdsitz einnehmen und in die Steigügel stehen, dass Du nicht runterfällst. Zudem schauen ob der Weg Steil aufwärts geht, dann dann muss das Pferd langsamer werden. Oder auf offenem Gelände mit Wiese versuchen in die Wiese und auf eine Volte zu lenken, dann bremst das Pferd auch. Mit den Zügeln kannst du nur halbe Paraden abspielen. Igendwann wird es stoppen. Aber über Nasenband bzw Trense / Zaum hast Du keine Chance. Besser ist es nicht in eine solche Situation zu kommen und eben Trainieren und Gewöhnen mit Laufen. Wenn Du im Sattel bist, dann solltest Du immer Dein Pferd fühlen und lesen lernen. Denn dann spürst Du meistens vor dem Abspicken, dass etwas nicht stimmt beim Pferd und kannst Notfalls sofort absteigen und so das Pferd wieder sicherer machen. Versuche jetzt schon mit dem Pferd mental in Kontakt zu treten und spüren was siganlisiert mir das Pferd und was signalisiere ich dem Pferd. Lerne Dein Pferd lesen und die Pferdesprache durh beobachten kennen, Fühle Dein Pferd und rede mit dem Pferd. Beim Misten, Putzen, Reiten etc. Denn wenn das Pferd Deine Stimme kennt und merkt dass sie ruhig ist und Du damit sicher bist, signalisierst Du dem Pferd, dass es Dir vertrauen kann und bleibt auch ruhig. Vergiss nie: Das Pferd ist ein Herdentier und Du bist für das Pferd die Leitstute wo es ohne wenn und aber Vertrauen können muss.
staerndli90 Erstellt am: 27.01.2012 : 08:32:10 Uhr
Hallo danke für die Antwort. Ja das würde ich ja sehr gerne machen. Aber wie schon gesagt, ich kann nicht. Weil es ihr drücken wird. Aber hat jemand erfahrung mit einem Side Pull, oder ähnliches? Vielleicht wäre ja das etwas? Weil ich denke auch, gerade weil sie jung ist und eh schon mich manchmal rausfordert, könnte es schon sein, dass sie es wieder probiert. Und den Zaum den ich habe, gibt nicht genug Druck auf die Nase um sie im Renngallopp zu stoppen.
Schneufi Erstellt am: 26.01.2012 : 19:00:27 Uhr
Mein Pflegi ist eine sehr schreckhafte Andalusierstute. Sie kriegt nie mehr als 1 kleine Kaffeetasse Kraftfutter pro Tag. Reicht ihr vollkommen. Bei mehr würde sie explodieren.

Kannst Du nicht für eine Gewisse Zeit einen anderes Zäumli benutzen? Ganz ohne Mundstück hast Du ja gar keine Chance. Wenn sie das mit dem Durchgehen mal herausgefunde hat dann wirds problematisch.
Wanderreiter Erstellt am: 26.01.2012 : 17:50:46 Uhr
Ich habe ja geschrieben, dass in den meisten Ställen viel zu viel Kraftfutter gegeben wird. Auch wird meistens so gefüttert: Heu rein, Kraftfutter rein. Richtig wäre: Heu rein, mindestens eine halbe Stunde, noch besser eine Stunde warten und dann Kraftfutter. So werden durch das langsame fressen des Heus die Verdauungssäfte aktiviert und der Magen Darmtrakt in Bewegung gebracht, sodass dass heruntergeschlungene Kraftfutter gut verdaut werden kann. Es stimmt schon, dass eigentlich kein Pferd Kraftfutter braucht, aber dann müsste man sehr viel Heu und Stroh futtern. Wenn ich aber z.B. einen wöchigen Wanderritt mache mit jeweils bis zu 10 Stunden unterwegs, dann würde nur Heu über Nacht einfach nicht reichen, so ist dort dann Kraftfutter angebracht. Auch bei Leistungspferden aus dem Sport geht es nicht ohne. Es gibt auch Kraftfutter bzw Vitaminwürfel und die steigern überhaupt nicht die Leistung. Wichtig ist, dass man nicht einfach jeden Tag Menge X an Kraftfutter gibt, sondern genau der geplanten Leistung angepasst. Also wenn ich weiss, dass ich ruhige Tage ohne grosse Ritte habe, gebe ich praktisch kein Kraftfutter, wenn ich aber weiss, dass ich einen langen Ritt mit viel Galopp und Trab vor habe, dann gebe ich am Tag vorher sicher 1 Liter am Mittag, aber nicht mehr. Es ist immer eine Frage des Masses bzw der Menge. Und dann entstehen auch keine Krankheiten. Wenn ich es mal mit uns Menschen vergleichen darf. Wenn ich jeden Tag 3 Mal MC Donalds Hamburger verspeise und dann immer auf der Faulen Haut liege, ist es kein Wunder dass ich zunehme und Folgekrankheiten bekomme. Esse ich aber vielleicht im Monat mal einen Hamburger und habe viel Bewegung, dann schadet mir dieser Hamburger überhaupt nicht. Und so ist es auch mit der Ernährung unserer Tiere. Gilt auch für Hunde, Katzen etc....nicht nur für Pferde.
Alexa1708 Erstellt am: 26.01.2012 : 08:54:25 Uhr
Ein Pferd braucht in erster Linie Raufutter in Form von Heu und etwas Stroh. Habe meine beiden Pferde (3.5-jährige Vollblutstute und 21-jähriger Halbblutwallach) in den letzten zwei Monaten nur mit Heu und Mineralfutter gefüttert. Keines von beiden hat an Gewicht verloren oder war weniger leistungsfähig. Viele Pferde bekommen zuviel Kraftfutter und können dies nicht richtig verarbeiten und können davon schwer krank werden (Hufrehe usw.).
Wanderreiter Erstellt am: 25.01.2012 : 20:24:51 Uhr
Freiberger sprechen sehr stark auf Kraftfutter an. Mein Kollegin hat einen Freiberger und mein Pferd ist ein Gemisch. Halb Freiberger (Mutter) halb Trakehner (Vater). Wenn ich dem Pferd meiner Kollegin 1 Liter Misch Kraftfutter gebe, dann ist sie am anderen Tag aufgezogen wie ein Formel 1 Rennwagen und meiner einfach etwas Rassiger. Also die Freiberger sprechen sehr stark auf Kraftfutter an. Eine Weitere Möglichkeit wäre, dass Du Deinem Pferd mal eine Kraftfuttermischung ohne Hafer gibts. Denn Hafer wirkt bei einem Pferd wie Raketentreibstoff. Und ohne Hafer gibts einfach etwas mehr Energie.
Wanderreiter
staerndli90 Erstellt am: 25.01.2012 : 19:26:33 Uhr
danke für deine Antwort.oke dann werde ich das mit dem führen mal ausprobieren.
sie ist ein freiberger.
ja sie bekommt eigentlich meistens pro Tag, am Abend 1 Liter Mischfutter von Hypona. Aber oke, dann reduziere ich.
Wanderreiter Erstellt am: 25.01.2012 : 19:19:44 Uhr
Hallo

Ich würde ebenfalls diesen Weg mal zu Fuss gehen und das Pferd führen. Baue das laufen mit dem Pferd im Gelände in Dein Wochenprgramm mit ein. Auch andere Wege. Denn wenn ein Pferd das Gelände so erkunden kann wird es später auch sicherer beim Reiten. Als ich mein Pferd kaufte bzw übernahm, tänzelte es bei gewissen Wegen, wollte auch immer mal schneller werden oder umkehren, und zweimal startete es voll durch im Renngalopp aus dem Schritt heraus. Vor Bachplätschern und Gebüschen war es mega nervös. Ich begann dann einfach wenn wir zu solchen Wegen kamen abzusteigen und das Pferd zu führen. Immer wenn ich merkte, dass es wieder ruhiger wurde, stieg ich auf und ritt. Sobald es wieder kritisch war runter, führen. Auch zwischendurch mal stehenbleiben und das Pferd schauen lassen. Und mit ruhiger Stimme loben wenn es ruhig ist. Und heute nach gut 1 Jahr training können wir problemlos im Schritt an all diesen "Ungeheuern und Ross Fress Monstern" vorbei reiten ohne dass mein Pferd sich nervös zeigt. Ich habe auch die Kraftfutter Portionen verkleinert und dem Trainingsprogramm angepasst. Also bei viel Reiten und Training mehr Kraftfutter und bei einem Freitag (sollte man dem Pferd auch mal gönnen) sehr wenig bis nur heu. Viel Kraftfutter bei mir heisst 1 Liter am Mittag fertig. Mittel ein halber Liter, wenig 1/4 Liter. Denn zuviel Kraftfutter kann auch solch ein Durchstarten bewirken. Die meisten Pensionsställe geben sowieso zuviel Kraftfutter. Und wenn es nicht ein totales Sportpferd für den CSI Zürich ist, sondern eher Frezeit mit ein wenig Sport braucht es auch nicht so viel Kraftfutter. Auch sind die Pferderassen ganz unterschiedlich im Kraftfutterverwerten. Das sollte auch berücksichtigt werden. Ich denke so wirst Du dieses Problem gut lösen können.
staerndli90 Erstellt am: 25.01.2012 : 19:05:41 Uhr
ach ja ich reite sie ja so oft, weil sie es einfach braucht.wenn ich mal 2 Tage nicht reiten würde...poah wäre die nicht zu bremsen...
staerndli90 Erstellt am: 25.01.2012 : 19:03:22 Uhr
Es wäre schon schön wenich ein Paddock hätte der gross wäre dass sie so richtig umher galloppieren kann. Aber leider nicht möglich.
nein es war wie sonst auch.
Vielleicht liegt es einfach daran dass sie jung ist und ausprobieren möchte. Aber durchgegangen ist sie bisher noch nie...
Rattennase Erstellt am: 25.01.2012 : 18:44:27 Uhr
Ok. Dann fällt das mit der Bewegung wirklich weg. =)

War an diesem Tag, bzw. in den paar Tagen irgendwas anders?

Naja, auch ein total ruhiges Pferd erschickt sich mal.. Meine Rumaya die ich immer geritten habe war auch total ruhig, und dann im Winter als es getaut hat, hab ich im Wald umgedreht, weil sie total nervös und unruhig geworden ist. Wahrscheinlich eben vom Schnee der von den Bäumen runtergefallen ist, und Ästen die gekracht haben.
staerndli90 Erstellt am: 25.01.2012 : 17:14:45 Uhr
Erstmal danke für deine Antwort.
Also zu wenig Bewegung hat sie glaube ich nicht. Ich reite sie meistens 7 Tage die Woche und viel in der Reithalle und wenn wir ins Gelände gehen ist es nicht selten, dass wir 1,5 bis 2 Stunden unterwegs sind.sie lebt in einem Offenstall. Also sie kann auch selbst raus.
Auch schreckhaft ist sie normalerweise nicht.
Rattennase Erstellt am: 25.01.2012 : 17:06:23 Uhr
Hi,

Das mit dem "Pfupf" liegt sehr wahrscheinlich daran das dein Pferd zu wenig bewegung hat.
Auf dem Hof auf dem ich mal gearbeitet habe, hat der eine Walach (der eben zu wenig bewegung hatte) beim ausreiten richtig "gestampft". Da hilft: Dem Pferd die Möglichkeit geben sich auszutoben!

Und ich glaube dass dein Pferd erschrocken ist. Vieleicht ist irgendwo Schnee vom Ast gefallen. Oder es lag an dem Weg der dem Pferd nicht geheuer war.

Ich würde, dem Pferd zuliebe (und natürlich auch dir), vorerst solch verhangene Wege meiden (also solang Schnee auf den Ästen liegt). Es liegt in der Natur des Pferdes in einer solchen Situation zu fliehen.
Oder du führst das Pferd erstmal den Weg entlang, dann kannst du es auch besser beruhigen wenn es nervös wird.

Mehr kann ich dazu leider nicht sagen, ich hab zwar ein Jahr in einer Herde aus 30 Arabern (in jedem Alter) gearbeitet. Aber ein "experte" bin ich nicht. ;-) Ich hab nur viel über das Naütrliche verhalten gelernt. ^^.

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