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Seite: von 3

Granat

Schweiz
1280 Beiträge

Erstellt  am: 12.06.2009 :  19:21:33 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hier noch ein Link zu einem Artikel in der Streuauflage die heute an alle Haushaltungen im Rheintal ging:

www.rheintaler.ch/lokales/rheintal/rt-au/Nach-10-Tagen-amtlich-erschossen;art168,1334898

Daraus erfährt man noch mehr Details zum Ablauf der Geschichte.
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Maximilian

Schweiz
2538 Beiträge

Erstellt  am: 12.06.2009 :  23:15:11 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Eine rechtliche Frage die sich stellt ist, ob das kantonale Gesetz über dem ZGB steht, wonach Findeltiere erst nach 2 Monaten weitervermittelt werden dürfen... Das St. Galler Gesetz nimmt sich ja raus, Hunde, welche nach 10 Tagen nicht vermittelt wurden einfach zu töten. Da hab ich wirklich Mühe damit

Bearbeitet von: Maximilian am: 12.06.2009 23:16:24 Uhr
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dotibo

Schweiz
573 Beiträge

Erstellt  am: 12.06.2009 :  23:32:43 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Vor allem die Begründung und die Tötungsart stösst mir sauer auf.
Wenn ich dann Lese, wieviele Importtiere Durchgefüttert werden.
kann es nicht auch sein das Funny erst seit ein paar Tagen in der CH war und der Termin fürs Chippen bereits gemacht wurde, die Hündin aber vorher Entwischte?
hatte auch so einen Fall. Hündin seit 2 Tg. beim neuen Besitzer und währendem Einkaufen entwischte sie durchs Katzentörli. Wurde zum Glück von Privat mit nach Hause genommen und konnte so wieder Gefunden werden.
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Heidi

Schweiz
4 Beiträge

Erstellt  am: 14.06.2009 :  22:35:34 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Der "Fall Funny" ist leider kein Einzelfall behördlicher Willkür und auch nur darum aufgeflogen, weil der Tierheimbetreiber Anklage erhob und an die Oeffentlichkeit ging.

So gibt es etliche staatlich unterstützte Tierheime, die sämtliche "schwer vermittelbaren" Tiere gleich nach Abgabe oder bei Fundtieren nach Ablauf der Frist einschläfern, um Platz für junge, hübsche, einfach zu vermittelnde Tiere zu gewinnen.

Auch gibt es nicht wenige Veterinärbeamte, die gern etwas "die Muskeln spielen lassen" und zwar aus reiner Willkür. So weiss ich von einem aktuellen Fall, wo durch ein Veterinäramt Tiere beschlagnahmt werden sollen, obwohl diese nach eigener Aussage des Amtstierarztes gut und artgerecht gehalten sind.
Die Begründung für die Beschlagnahmung: Man ist der Meinung, diese Person betreue zu viele Tiere, darum sollen nun alle "entfernt" und an einen unbekannten Ort gebracht werden.
Es handelt sich überwiegend um Tiere aus dem Tierschutz, die keiner mehr wollte und diedort liebevoll umsorgt ein schönes Leben führen dürften. Sie werden kaum mehr zu vermitteln sein und sind darum akut gefährdet.
Die verzweifelte Suche nach einem vorübergehenden Unterschlupf für die Tiere, am liebsten auch für sich selbst, um die Sorgenkinder weiter selber betreuen zu können - blieb leider erfolglos und ab morgen muss mit der Abholung der bisher liebevoll umsorgten Tiere gerechnet werden. Das wahrscheinliche Todesurteil für die meisten von ihnen
Sollte jemand von euch eine Lösung oder Idee haben, bitte laut HIER rufen. Ich gebe Hilfsangebote gern weiter!
Vielleicht geschieht ja doch noch ein Wunder!?

Tierfreundliche Grüsse
Heidi
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Maximilian

Schweiz
2538 Beiträge

Erstellt  am: 14.06.2009 :  22:41:52 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Heidi, ich wäre dafür eine Petition bei den kantonen zu Machen dass sie hier was ändern müssen. Die Krux ist ja auch diese ZGB / OR Sache, was gilt nun??? siehe meinen obigen letzten Beitrag.....
Bei Funny verstehe ich diese rasche Tötung gar nicht, sie war ein junges, hübsches Tier und hätte bestimmt einen Platz gefunden:-(
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Toblerone

Schweiz
88 Beiträge

Erstellt  am: 14.06.2009 :  22:51:03 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Tiere wegen Platzproblemen einzuschläfern, ist das eine und auch nicht richtig.
Hier geht es aber darum, dass der Hund erschossen wurde.
Auch wenn das Ergebnis das selbe ist, hat letztere Tötungsart in meinen Augen nichts verloren in einer Gesellschaft wie der unseren und beweist die reine Freude des Tötens desjenigen, der den Hund abgeknallt hat.

@Heidi: Handelt es sich bei diesne Tieren um Hunde aus dem Ausland?

Bearbeitet von: Toblerone am: 14.06.2009 22:51:52 Uhr
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Maximilian

Schweiz
2538 Beiträge

Erstellt  am: 15.06.2009 :  00:10:23 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
ob sie "sauber" von einem kundigen Jäger erschossen wurde oder von einem Tierarzt via Spritze euthanasiert wurde ändert nichts an der Sache, dass sie innerhalb von 9 Tagen einfach kaltgemacht wurde. Da regt sich bei mir massiv Widerstand! Und wie gesagt, es bleibt die Frage nach der rechtlichen Grundlage, da die einen Kantone eine so kurze Frist einberaumen (andere sich schwammig definieren) oder ob das Gesetz, welches besagt, dass Findeltiere erst nach einer Frist von 2 Monaten weitervermittelt werden dürften.
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Toblerone

Schweiz
88 Beiträge

Erstellt  am: 15.06.2009 :  03:06:50 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
@Maximilian: Natürlich hast du da recht. Das ist keine Frage. Ich finde einfach, dass sie erschossen wurde, macht das ganze noch schlimmer!
Ich meine, der Typ hätte den Hund ja auch zum Tierarzt zum einschläfern bringen können. Aber abgesehen davon, dass das auch wieder gekostet hätte, habe ich einfach das Gefühl (das ist jetzt reine Spekulation aber ich erlaube mir, es hier trotzdem hin zu schreiben) dass dieser Herr Bandel noch sowas wie, wie soll ich sagen, "Freude" empfand, dem Hund die Flinte ins Gesicht zu halten und abzudrücken. Das ist um einiges brutaler und blutiger als den Hund "einfach" zu euthanasieren. Ein zahmes Tier neben sich zu haben, ihm in die Augen zu schauen, es streicheln zu können (es ist ja kein Wildtier, das man nicht kennt und von einer grösseren Entfernung tötet) und es im nächsten Moment zu erschiessen, ein normaler Mensch macht sowas nicht "einfach so", schon gar nicht, wenn es andere Möglichkeiten gibt, das Tier zu töten.
Wohl wird diese "Freude" am töten für diese Person nicht strafbar sein (und darum ist das, was du schreibst Maximilian, auch so wichtig, denn diese Person muss bestraft werden!), leider, aber einen solchen kranken Typen wenigstens aus dem Amt eines "Tierschutzbeauftragten" entfernen, dass ist das mindeste, was jetzt getan werden muss! (Selbstjustiz gibts ja nicht in diesem Land...)

Ich hoffe, du verstehst, wie ich es meine. Ein Skandal, unnötig und traurig ist es so oder so, das ist überhaupt keine Frage!

Bearbeitet von: Toblerone am: 15.06.2009 03:17:32 Uhr
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Maximilian

Schweiz
2538 Beiträge

Erstellt  am: 15.06.2009 :  13:12:02 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
so, ich habe jetzt mal dem Bvet geschrieben und um Aufklärung bezüglich der rechtlichen Grundlage gebeten. Halte Euch auf dem Laufenden. Wäre sicher nicht schlecht, wenn Ihr bei Euren Wohnkantonen nachlesen und nachhaken würdet, die sollen sich mal damit beschäftigen;-) Ist schon eine Schande, dass der Nationalrat abgelehnt hat Tierschutzanwälte auf nationaler Ebene zu haben und dies nach wie vor der Willkür der Kantone überlassen bleibt...

PS Damit der Herr Bandel der Gemeinde Altstätten und den Steuerzahlern dort nicht auf der Tasche liegt wäre ich dafür, dass er auf Rente verzichtet, denn das kostet viel zu viel Geld und das ist er mit nicht wert ok, ich zahl ja dort keine Steuern, aber St. Galler, überlegt es Euch Kann er innert 10 Tagen nicht selbständig für sich sorgen (vermittelt werden kann der nicht, den will niemand) sollte er beseitigt werden

Bearbeitet von: Maximilian am: 15.06.2009 13:15:21 Uhr
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Granat

Schweiz
1280 Beiträge

Erstellt  am: 15.06.2009 :  13:52:56 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Mäxli ich denke auch das Bvet wird dir nicht weiterhelfen können. So wie es aussieht, sind sich die Juristen in diesem Fall nicht einmal klar. Die Untersuchungsrichterin wird wohl so eine Art Prejudiz schaffen, wenn es überhaupt zu einem Urteil kommt. Da sind sich die Experten offenbar gar nicht so sicher.
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Maximilian

Schweiz
2538 Beiträge

Erstellt  am: 15.06.2009 :  14:18:37 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
nun, die sollen sich aber ruhig intensiv mit diesem Fall auseinandersetzen und merken, dass er nicht einfach akzeptiert wird. Zudem ist es unter Hundehaltern ausländischer Foren diskutiert worden und viele schrieben, sie sähen von Reisen in die CH ab, ist also auch ein Imageschaden für unsere ach so tollen Tierschutzgesetze.
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Heidi

Schweiz
4 Beiträge

Erstellt  am: 15.06.2009 :  14:21:43 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Maximilian

Heidi, ich wäre dafür eine Petition bei den kantonen zu Machen dass sie hier was ändern müssen. Die Krux ist ja auch diese ZGB / OR Sache, was gilt nun??? siehe meinen obigen letzten Beitrag.....
Bei Funny verstehe ich diese rasche Tötung gar nicht, sie war ein junges, hübsches Tier und hätte bestimmt einen Platz gefunden:-(


Ich bin sofort dabei!!! Viel zu lange haben wir Hundehalter uns von der Obrigkeit gängeln und alles mit uns machen lassen! Es wird endlich an der Zeit aufzuwachen und sich zu wehren.
Aber Vorsicht, Mäxli, als "Einzelkämpfer" hast du keine Chance und wirst von behördlicher Seite denunziert und schickaniert - darum ist es wichtig, vorab alles ganz hieb- und stichfest auszuarbeiten und sich die richtigen Leute ins Boot zu holen, z.B. Tierliebende rechtsanwälte.

Wenn wir eine solche Petition starten, muss sie auch "verhäbe", sonst ist das ein Sieg mehr für die "andere Seite"

@Toblerone Sowohl als auch! Es sind überwiegend Schweizertiere, die keiner mehr wollte, aber auch einige "Ausländer" sind dabei.
Aber was spielt es für eibe Rolle, woher die Tiere ursprünglich kommen? Es haben meiner Meinung nach alle dasselbe Recht zu leben und es sind nun alle gleichermassen in Gefahr.....

Was den fehlenden Chip von Funny betrifft: Wenn sie legal aus dem Ausland in die Schweiz kam, muss sie auf jeden Fall gechipt sein, den kein seriöser Verein/Organisation nimmt Tiere mit über die Grenze, die nicht ordnungsgemäss geimpft und gechipt ist.
Falls wirklich kein Chip vorhanden ist - er also nicht einfach gewandert oder infolge Fehler inaktiv ist - ist eher anzunehmen, dass Funny ein Inlandhund ist und nicht ordnungsgemäss gechipt und gemeldet wurde. Vielleicht hatte der bisherige Besitzer sich auch noch nicht gemeldet, weil er Strafe befürchtet wegen seiner "Ordnungswidrigkeit".
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Angelika


4 Beiträge

Erstellt  am: 15.06.2009 :  20:14:43 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Der Kanton Zürich hat einen Tieranwalt, Dr. jur. Antoine F. Goetschel. Er arbeitet für den STS, der „Tannenhof“ gehört zur Sektion STS Rheintal. Vielleicht könnte Dr. Goetschel einen Tipp für ein weiteres Vorgehen im Fall Bandel geben. Hier der Link zum Tieranwalt: www.afgoetschel.com/de/tieranwalt.html
Angelika
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Granat

Schweiz
1280 Beiträge

Erstellt  am: 15.06.2009 :  20:31:04 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Angelika, der STS hat den Tannenhof bereits juristisch bei der Klage unterstützt und wird dies auch sicher weiter tun. Das Problem liegt bei den rechtlichen Grundlagen.
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Maximilian

Schweiz
2538 Beiträge

Erstellt  am: 15.06.2009 :  21:52:12 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
aber Herr Goetschel könnte vielleicht Auskunft geben, was es genau brauchen würde um hier eine Aenderung auf nationaler Ebene hinzukriegen.... Danke Angelika für den Link!
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thunderhead

Schweiz
2 Beiträge

Erstellt  am: 16.06.2009 :  10:44:42 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Die Anzeige gegen den Herrn, dessen Zeigfinger schneller funktioniert als sein Hirn, ist unterdessen beim Kantonalen Untersuchungsamt in St.Gallen eingegangen. Allerdings habe ich diesbezüglich keine allzu grossen Erwartungen da Recht nun mal nicht gleich Gerechtigkeit ist und ein Hund bei vielen 2-Beinern eben immer noch "bloss" ein Hund ist. Leider. Ich halte euch so gut als möglich auf dem Laufenden.
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thunderhead

Schweiz
2 Beiträge

Erstellt  am: 16.06.2009 :  11:15:55 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
www.jagd-sg.ch/wDeutsch/sektionen/hubertus/img/pdf/Hubertus_02_5_0_F.pdf

www.schule-diepoldsau.ch/mitteldorf/Bilder/Archiv/Schwamm/Schwamm-Seiten/Bild5.html

Doch, doch, ein wirklich sympathischer Mensch, dieser Jägermeister Bandel...
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Granat

Schweiz
1280 Beiträge

Erstellt  am: 16.06.2009 :  12:48:14 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Stellungnahme des Stadtrates auf der Homepage der Gemeinde Altstätten. Ein Wort der Reue od. zumindest so etwas wie nicht optimal gelaufen, wäre vielleicht wünschens- bzw. empfehlenswert gewesen...

www.altstaetten.ch/aktuelles/index.php?Rubrik=2
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Maximilian

Schweiz
2538 Beiträge

Erstellt  am: 16.06.2009 :  13:30:16 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Unglaublich, dieses "Statement" verdient gleich nochmals eine Mailschwemme, was glauben die eigentlich??? Gopfer..... mir kommt die Galle hoch
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Angelika


4 Beiträge

Erstellt  am: 16.06.2009 :  20:39:55 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Auch Tierheimen liegt leider manchmal das Portemonnaie näher als die Aufnahme eines armen Tieres! Argumente wie Halter unbekannt, eventuelle Krankheiten dürfen hier nicht gelten! Tierheime schielen doch gerne auch auf Legate, warum nicht einmal einen Findling aufnehmen. Tierliebe?
Schaut nach im folgenden Link, das Tierheim Diepoldsau hat auf seiner Site auch eine Vermittlung! www.fahrwinkel.ch/heim_dienstleistungen.php
Zudem ist das Tierheim auf der Liste des Futtermittelherstellers „Royal Canin“ aufgeführt! Also ein bisschen Futter für „Funny“ wäre sicher vorhanden gewesen. Zudem haben die meisten Tierheime mit den Futtermittelherstellern Sponsorenverträge!
Hier noch ein Zeitungsartikel, die den Sachverhalt zusammenfasst www.volkszeitung.ch/17878.html
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Admin

Schweiz
2007 Beiträge

Erstellt  am: 16.06.2009 :  21:01:32 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Granat

Stellungnahme des Stadtrates auf der Homepage der Gemeinde Altstätten. Ein Wort der Reue od. zumindest so etwas wie nicht optimal gelaufen, wäre vielleicht wünschens- bzw. empfehlenswert gewesen...


Da es mit dem direkten Linkverweis Probleme gibt, nachfolgend die Original Abschrift der amtlichen Stellungnahme / Verlautbarung vom 15.06.2009:

[Zitat Webseite www.altstaetten.ch

Der Stadtrat informiert

Findelhund

Die Tötung des Findelhundes Funny erregt Aufsehen. Die Stadt Altstätten ist mit dem Tierschutzverein Rheintal im Gespräch.

Die Kantonspolizei St. Gallen griff am Sonntag, 24. Mai 2009, in Altstätten einen streunenden Hund auf. Sie wollte ihn im Tierheim Diepoldsau platzieren. Dieses Heim nimmt grundsätzlich keine Findelhunde auf. Der Hund wurde deshalb dem Tierschutzverein Rheintal übergeben, deren Mitarbeiterin ihn in der Tierpension Tannenhof in Walzenhausen platzierte.

Da der Hund weder gechipt noch gelöst war, konnte der Halter nicht ausfindig gemacht werden. Zudem hat er sich bis heute nicht gemeldet.

Am 2. Juni 2009 holte der Tierschutzbeauftragte der Stadt Altstätten, welcher über 20 Jahre erfolgreich als kantonaler Wildhüter tätig war und dabei die Verantwortung für viele Tiere trug, den Hund in Walzenhausen ab und tötete ihn.

Die Stadt Altstätten ist mit dem Tierschutzverein Rheintal im Gespräch. Ziel ist es, in Zukunft eine engere Zusammenarbeit anzustreben.
]
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Granat

Schweiz
1280 Beiträge

Erstellt  am: 16.06.2009 :  21:21:28 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Möchte noch kurz klarstellen: Fahrwinkel ist ein Tierferienheim, kein Tierheim. Es ist noch eine Hundeschule und ein Hundesalon angegliedert. Da darf man gar keine Tierschutzhunde aufnehmen weil die Bewilligung fehlt!

Ich denke man muss schon aufpassen, dass man hier nicht zu einem Rundumschlag ausholt und Gott und die Welt noch als Mitschuldige sucht. Es gibt zwei Personen die absolut fahrlässig gehandelt haben: der Besitzer von Funny, weil er sie nicht gechipt hat und dieser Herr Bandel, wo es wohl keinen weiteren Kommentar benötigt. Nebst dem hat sicherlich die Tierheimangestellte, welche den Hund einfach rausgegeben hat auch ihre Portion Schuld, genau gleich wie die Gemeinde Altstätten. Aber bitte jetzt nicht auf alle rundherum losdreschen.
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jcgloor

Schweiz
4 Beiträge

Erstellt  am: 16.06.2009 :  22:12:57 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Gestern hat die Gemeinde Altstätten diese Pressemitteilung herausgegeben: www.altstaetten.ch/aktuelles/index.php?inhalt=/dctemplates/news_detail.php&Rubrik=1&RECORD_KEY(News)=ID&ID(News)=728&ShowRubrik=1&n1id=1

Daraufhin hat sich bereits die Presse aufgeregt: www.ostnews.ch/Hund+Funny+Stadt+Altstaetten+weicht+weiter+aus/391224/detail.htm

Habe heute mit dem Stadtpräsidenten Daniel Bühler telefoniert und ihn zur Schnecke gemacht, soweit es ging. Die aber verschanzen sich in Ihrer Beamtenburg und machen auf chinesischer Zentralrat: NICHTS darf nach aussen dringen... Dass sie sich damit selbst ein Ei legen, fällt mangels Intelligenz und/oder Sozialkompetenz nicht auf. Der Fehlbare, welcher mit grösster Wahrscheinlichkeit den 'Beseitigungs'-Auftrag ausgesprochen hat heisst möglicherweise Markus Stieger und wird nun von seinem Arbeitgeber abgeschirmt - sehr unschön diese Ignoranz.

Haut rein!

Bombardiert daniel.buehler@altstaetten.ch mit Euren Emotionen - damit er einmal erfährt, was solche sind!!!

PS: Habe gelesen, . wird alles unternehmen um diese Sache zu 'sühnen' - so etwas ist schlicht inakzeptabel - diese Leute gehören auf die Strasse. Pfui, pfui, pfui!!!
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Maximilian

Schweiz
2538 Beiträge

Erstellt  am: 17.06.2009 :  00:14:39 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Danke für den Input, hab ihn weiter gestreut und es wird bestimmt weitere Protest Mails geben.
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Granat

Schweiz
1280 Beiträge

Erstellt  am: 17.06.2009 :  08:38:02 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Ich denke es wird Zeit, mal einen kleinen Bericht aus dem Krisengebiet zu erstatten. Ich möchte als Erstes noch einmal festhalten, dass ich das was geschehen ist eine rieeeeeesen Sauerei finde!

Nun aber zur Lage. Voraus schicken muss ich noch, dass die Hundehaltung hier im Rheintal anders ist als in anderen Regionen. War für mich eine grosse Umstellung als wir hierher zogen. Hier halten seeeeeehr viele Leute einen Hund. Sehr viele Leute haben aber einfach einen Hund. Hier laufen Hunde noch frei herum und das wird akzeptiert. Hier wird auch nicht gross geschaut, was man an der Leine führt. Entsprechend können sich auch Leute mit Rassen, wo andernorts die Nase gerümpft wird relativ locker lässig rumlaufen. Es gibt sehr viele schlecht erzogene Hunde und Hunde die einfach den ganzen Tag im Garten herumhängen und um die man sich nicht wirklich kümmert.

Der Fall Funny wühlt hier die Tierliebhaber genau gleich auf wie andernorts, aber ein Grossteil der Leute haben diesen Fall überhaupt nicht gross zur Kenntnis genommen und regen sich auch nicht gross auf. Weil, wenn man hier kein Hunde-Fan ist, dann hat es doch ziemlich viele dieser Vierbeiner und einer mehr oder weniger kommt da dann halt nicht wirklich drauf an. Im Gegenteil, wenn dann dafür noch Steuern verblödet werden, dann finden das die Viele eine Zumutung. Ich möchte klar nochmals festhalten, dass dies nicht meine Meinung ist!

Eure Protestmails etc. in allen Ehren (habe ja auch eines verfasst) ich denke sie werden nicht mehr wirklich viel bringen. Die werden wohl kaum noch gelesen, sondern einfach gelöscht. Der Stadtpräsident ist in Altstätten sowieso nicht ganz unumstritten und der hat noch ganz andere Probleme offenbar. Die Presse ist im Moment noch mehr oder weniger dabei, dies wird sich wohl aber auch bald legen, weil es irgendwann nichts Neues mehr zu schreiben gibt. Ausserdem muss sich der Stadtpräsident ja eigentlich nur um seine Wähler sorgen und nicht um die restlichen Leute der Schweiz, denn die können ihn ja nicht wiederwählen. Nur eben, im Rheintal gibt es auch eine grosse Lobby die finden, es gäbe definitiv genug Hunde.

Worauf will ich hinaus. Es ist schön, dass ihr euch engagiert, aber ob Mails und Telefone da noch viel bringen??? Wenn das Thema aktuell gehalten werden soll, so dass die Presse auch dabei bleibt, dann muss schon mehr kommen, wie z.B. eine Demo vor dem Rathaus od. so was Spektakuläres, der Rest bringt nicht mehr viel.

Was ich aber wirklich gefährlich finde, ist irgendwelche Namen ins Internet zu schreiben und zu mutmassen, dass diese Person den Auftrag gegeben habe. Das ist gefährlich und unfair. Stellt euch vor, dieser Typ hat damit nichts zu tun, hat Kinder und die werden auf dem Schulhof dann angepöbelt oder irgendjemand macht etwas vor seinem Haus oder so. Nein, das finde ich geht nicht. Sorry!

So, jetzt hoffe ich, hier etwas für Klarheit und Realität gesorgt zu haben, denn teilweise regieren nur noch die Emotionen und tragen teils skurile Früchte. Emotionen sind nicht immer die Besten Ratgeber, manchmal bringt der klare Verstand auch viel!
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shakira

Schweiz
554 Beiträge

Erstellt  am: 17.06.2009 :  08:53:21 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Leider hast Du da recht Granat.Wie sehr oft wird einfach etwas unter den Tisch gekehrt. Von den Bürgern verlangt man dass sie sich streng an die Gesetze halten aber wenn es um Gemeideangestellte geht, finden die immer ein Paragraphen schlupfloch. Oder Reklamationen werden einfach ignoriert oder abgetan.
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Angelika


4 Beiträge

Erstellt  am: 17.06.2009 :  09:51:55 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Die Ausführung/-auslegung von Recht und Gesetz ist das eine, gesunder Menschenverstand das andere! Warum denn die ganze Empörung über Erwin Bandel – ein alter Mann mit Prinzipien!? Die Verantwortlichen haben das vermeintliche Recht auf ihrer Seite. Tierschützer/Tierfreunde handeln eben unkonventionell. Nicht nur im Rheintal, mit ländlicher Prägung, haben Tiere eben einen anderen Stellenwert. Somit wird man bald wieder zur Tagesordnung übergehen.
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zahara

Schweiz
13 Beiträge

Erstellt  am: 17.06.2009 :  10:40:52 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Bandel ***** und ***** (-*******)

******** **
**** *********

der dürfte es wahrscheinlich sein.

na ja vielleicht möchte jemand unserem freund noch eine persönliche botschaft übermitteln


Hinweis Admin:
Bitte keine persönlichen Daten veröffentlichen! (Daten- und Persönlichkeitsschutz)


Siehe auch «Board- und Forumsregeln, Forumsknigge, Netiquette zum Tierforum»
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Maximilian

Schweiz
2538 Beiträge

Erstellt  am: 17.06.2009 :  10:53:50 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zahara, das geht zu weit finde ich. Fremde Adressen hier so veröffentlichen könnte auch für das Forum rechtliche Probleme geben, bitte lösche diese Adresse sofort wieder!

Granat, Du hast Recht, zuviele Emotionen und einfach blindlings drauflosschlagen ist kontraproduktiv. Aber es soll auch nicht einfach wieder zur Tagesordnung übergegangen werden und wenn Funnys Tod ein Umdenken bei diesem umstrittenen Gesetz der Aufbewahrungsfrist etwas bewirkt, ist sie wenigstens nicht vergebens gestorben. Hier noch was zum "Rechtlichen", nicht auf meinem Mist gewachsen, hab das von jemanden mit juristischen Fähigkeiten:
Im Hundegesetz des Kt. Nidwalden steht betreffend "streunende Hunde" folgendes:
Schwerkranke oder seuchenverdächtige Hunde können vor Ablauf der Frist von zwei Monaten gemäss Art. 722 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches 7 ohne Entschädigung eingeschläfert werden.

Aus diesem Gesetzesartikel ergibt sich meines Erachtens, dass die 2-monatige Frist gemäss Art. 722 ZGB grundsätzlich einzuhalten ist und dass die "Beseitigung" (dieser unglückliche Ausdruck ist im SG Hundegesetz zu finden ) des Hundes vor dieser Frist nur in absoluten Ausnahmefällen erlaubt ist. Bin deshalb der Meinung, dass Art. 10 des SG Hundegesetz gegen Bundesrecht verstösst!


Schön finde ich, das zumindest Ostnews den Fall nicht einfach unter den Redaktionstisch fallen lässt und am Ball bleibt. Dafür hab ich ihnen per Mail gedankt.

Einen Protestmarsch durch Altstätten *grins*..... hmmmmmm.....:-))) Dat wär doch wat;-)

Bearbeitet von: Maximilian am: 17.06.2009 10:57:47 Uhr
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jcgloor

Schweiz
4 Beiträge

Erstellt  am: 17.06.2009 :  11:28:46 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hier noch die Mobilnummer 07* *** ** ** von Erwin Bandel - nervt ihn!

Hinweis Admin:
Bitte keine Telefon-Nummern veröffentlichen! (Daten- und Persönlichkeitsschutz)


Siehe auch «Board- und Forumsregeln, Forumsknigge, Netiquette zum Tierforum»
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jcgloor

Schweiz
4 Beiträge

Erstellt  am: 17.06.2009 :  11:32:45 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Lasst uns einen Protestmarsch organisieren - dazu könnte ich eine FACEBOOK-Gruppe eröffnen oder hat das schon jemand in Planung?

Ich wäre für eine Pressemitteilung mit anschliessender Demonstration vor dem Rathaus - das müsste aber von Montag bis Freitag sein - sonst sitzen die 'Brüder' zu Hause!

Bandel ist ein Monster, jedoch auch Markus Stieger von der Gemeinde, welcher den Auftrag mit Bandel fixiert hat - solche Leute gehören auf die Strasse und nicht in eine Gemeindeverwaltung!
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Granat

Schweiz
1280 Beiträge

Erstellt  am: 17.06.2009 :  13:18:55 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Also das mit der Natelnummer geht für mich nun wirklich zu weit, genau gleich wie die erneute Anschuldigung gegen diesen Herrn Stieger, von dem man nicht mal weiss ob er überhaupt involviert war. Fanatismus ist nie gut, ob von jemandem mit Freude am Rumballern oder von "Möchtegern-Tierschützer" die übers Ziel hinaus schiessen. Das geht definitiv zu weit!!! Habt ihr euch mal überlegt, dass ihr der Sache vielleicht eher schadet so? Dass ihr vielleicht so den Rheintaler Tierschutz behindert in ihren Verhandlungsposition? Admin ich denke es wäre der Zeitpunkt um vielleicht einzuschreiten?!
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zahara

Schweiz
13 Beiträge

Erstellt  am: 17.06.2009 :  13:38:53 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Wir haben nicht dazu aufgerufen, diesem Herrren eine Botschaft zukommen zu lassen, die sein Leib und Leben bedroht oder ihn beleidigt. Sein Name kenne ich aus dem Forum und der Presse, und die Adresse steht auf directories. Also wieso soll das zu weit gehen. Anstatt sich hier über ihn aufzuregen, könnte ja mal jemand versuchen, mit ihm ain klärendes- und durchaus anständiges- Gespräch über seine Tatmotivation zu führen. Das wäre doch was!!!
Den Protestmarsch- oder Traauermarsch für Funny- können wir ja dann immernoch machen...
Übrigens kann ich mir nicht vorstellen, dass ein kantonales Tiergesetz ÜBER dem schweizerischen Tierschutzgesetz steht.... Kann eigentlich nicht sein.
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Maximilian

Schweiz
2538 Beiträge

Erstellt  am: 17.06.2009 :  13:48:21 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Bandel nimmt auch vor den Medien keine Stellung, was meint Ihr was das hier bringen soll? Das er ausser Rand und Band geratenen Tierschützern nett Auskunft gibt und sich ein nettes Gespräch entwickelt? Hallowach, vergesst es, das ist definitiv der falsche Weg. Ihr baut vielleicht Frust ab, aber an der Situation als solches werdet ihr mit solchen Aktionen gar nix ändern!

Es gibt eine Facebookgruppe und ich habe den Vorfall in andere Foren eingestellt und gesehen, dass er auf unzähligen anderen Hundeforen auch schon diskutiert wird. Also müsste man dort Aufrufe machen, aber bestimmt nicht zu blindem Aktionismus!
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Granat

Schweiz
1280 Beiträge

Erstellt  am: 17.06.2009 :  13:56:55 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Vielleicht hat auch schon mal jemand davon gehört, dass man sich zu laufenden Verfahren und Ermittlungen nicht äussern darf! Wenn der mit jemandem spricht im Moment, dann wohl mit seinem Anwalt und sonst niemandem. Hey, Leute, bitte schaltet euer Hirn wieder ein! Ihr schiesst gerade genau so kopflos durch die Gegend wie Herr Bandel. Ich weiss, nicht ob ihr euch wirklich auf dieses Niveau begeben wollt???
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zahara

Schweiz
13 Beiträge

Erstellt  am: 17.06.2009 :  14:16:52 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Ich halte es für ein hohes Niveau, wenn man versucht, mit den Leuten direkt zu reden.
Und wahrscheinlich wird er sich tatsächlich nicht dazu äussern wollen.-wer weiss, wie viele böse Anrufe der Mann wohl schon gekriegt hat... Aber man kann es ja mal probieren.
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Maximilian

Schweiz
2538 Beiträge

Erstellt  am: 17.06.2009 :  15:36:56 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
huhu er DARF nicht! Zu laufenden Verfahren ...schau doch was Granat geschrieben hat, und das IST so.
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Admin

Schweiz
2007 Beiträge

Erstellt  am: 17.06.2009 :  15:42:19 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Granat
Also das mit der Natelnummer geht für mich nun wirklich zu weit, genau gleich wie die erneute Anschuldigung gegen diesen Herrn Stieger, von dem man nicht mal weiss ob er überhaupt involviert war. Fanatismus ist nie gut, ob von jemandem mit Freude am Rumballern oder von "Möchtegern-Tierschützer" die übers Ziel hinaus schiessen. Das geht definitiv zu weit!!! Habt ihr euch mal überlegt, dass ihr der Sache vielleicht eher schadet so? Dass ihr vielleicht so den Rheintaler Tierschutz behindert in ihren Verhandlungsposition? Admin ich denke es wäre der Zeitpunkt um vielleicht einzuschreiten?!


Ja, so geht es natürlich nicht! Offenbar gibt es Forumsbenutzer/Innen, denen entgangen ist, dass wir hier in der Schweiz (noch) in einem «Rechtsstaat» leben, der (noch hoffentlich) an eine Werte- und Rechtsordnung gebunden ist. Dies gilt natürlich auch für dieses Online-Tierforum. Siehe auch «Board- und Forumsregeln, Forumsknigge, Netiquette zum Tierforum»

Im Gegensatz zu einem «Schurkenstaat», wo unbescholtene Menschen ohne einen ordentlichen Prozess/Verfahren einfach «umgelegt» werden, so hat in einem «Rechtsstaat» (hoffentlich) jeder Bürger/In, der die «geltende Rechtsordnung» offenbar verletzt hat, zumindest ein Anrecht auf ein «ordentliches (Rechts)Verfahren»!

So auch im Fall Findelhund «Funny»! Erst gilt einmal für alle Beteiligten die «Unschuldsvermutung»! Auch wenn die Erschiessung des Findelhundes «Funny» moralisch äusserst verwerflich sein mag, so rechtfertigt dies noch lange nicht, zu irgendwelcher «Selbst- und Lynchjustiz» zu greifen.

Aus diesem Grunde wurden die entsprechenden Telefon und Adress-Angaben gelöscht. Denn dieses Tierforum versteht sich ganz sicher nicht als Plattform, um irgendwelche Hetzkampanien zu inszenieren und Menschen an den Pranger zu stellen oder sonstwie zu verunglimpfen!

Der Fall Findelhund «Funny» ist ja vermutlich gerade deshalb so tragisch, weil vom «geltenden Recht» her gesehen, niemandem etwas «vorgeworfen» werden kann! Hinzu kommt vermutlich noch eine «Verkettung unglücklicher Umstände»?!

Und noch etwas:
Natürlich gibt es auch in einem sogenannten «Rechtsstaat» viel Ungerechtes und skandalöses! Es ist wohl kein Geheimnis, dass auch in der «sauberen» Schweiz viel «Filz» in Politik und Wirtschaft anzutreffen ist. Selbst vor Ämtern und Behörden macht diese «unappetitliche Liebesdienerei» nicht Halt! Wie heisst es doch so schön auf Schweizerdeutsch: «Säuhäfeli - Säudeckeli»

Links zum Thema Rechtsstaat, Schurkenstaat und Lynchjustiz
http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsstaat
http://de.wikipedia.org/wiki/Schurkenstaat
http://de.wikipedia.org/wiki/Lynchjustiz
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Toblerone

Schweiz
88 Beiträge

Erstellt  am: 17.06.2009 :  20:19:20 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Und denkt daran, ihr ärgert euch so darüber, dass diese Leute gegen das Gesetz verstossen haben, aber passt auf, dass ihr es nicht auch tut!
Nicht zuletzt kommen "Tierschützer", die gegen das Gesetz verstossen und irgendwelche fanatische Aktonen starten, bei der rectlichen Bevölkerung auch sehr schlecht an! Und wir sind bei unseren Anliegen im Tierschutz, egal um was es geht, auf die Mithilfe und Symphatie der Bevölkerung angewiesen!
Also nehmt euch zurück und überlegt euch, was ihr, auch im konkreten Fall, tut und sagt, denn es nützt uns allen nichts, wenn nachher mit dem Finger auf uns gezeigt wird mit den Worten: "immer diese kriminellen Tierschützer, mit denen wollen wir nichts zu tun haben, die unterstützen wir nicht...!"

Ich will hier niemanden persönlich angreifen, sondern euch einfach daran erinnern, dass es bei diesem "Job" wichtig ist, sich korrekt und legal zu verhalten, wenn man wirklich etwas erreichen will.
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jcgloor

Schweiz
4 Beiträge

Erstellt  am: 17.06.2009 :  20:33:20 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Sorry wegen der Telefonnummern - ich war einfach nur wütend. Herr Stieger hat als einziger in der Gemeinde 'Tierschutz' in seiner 'Job-Description'. Als ich am Montag anrief, stellte man mich ins Büro von Herrn Stieger durch und sagte, er werde mich zurückrufen. Und als ich den Gemeindepräsi fragte, weshalb Herr Stieger nicht zurück gerufen hätte, meinte er, dass er seine Mitarbeiter schützen müsse. Ja - aber vor dem Volkszorn. Ich schreibe nicht einfach was hin - aber prüft es selbst nach. Geht bitte ins FACEBOOK und sucht unter 'Hund Funny' und 'Hundemord Altstätten' - Letztere habe ich heute angelegt um Info ablegen zu können... Heute habe ich noch ein harsches Mail an viele wichtige Leute in der Gemeinde Altstätten (inkl. Politik) geschrieben, weil man das nicht einfach vergessen kann. Schönä n'Aabig!
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Toblerone

Schweiz
88 Beiträge

Erstellt  am: 19.06.2009 :  19:45:58 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Die Angelegenheit nimmt ja inzwischen erstaunliche Ausmasse an!

Was da so alles aus dem Rathaus kommt, ist ja wirklich unglaublich. Bin gespannt, wie das weiter gehen wird!

PS: jcgloor, Kompliment zu deiner Reaktion und deinen Aktionen.
Bleib aber im legalem Rahmen, dann hast du die Symphatien von sehr vielen Leuten auf deiner Seite.
Weiter so!

Bearbeitet von: Toblerone am: 19.06.2009 19:48:06 Uhr
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Granat

Schweiz
1280 Beiträge

Erstellt  am: 19.06.2009 :  21:57:16 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Bin gerade über diese aktuelle Meldung gestossen:
www.rheintaler.ch/lokales/rheintal/rt-au/Sogar-Morddrohung-erhalten;art168,1339335
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Maximilian

Schweiz
2538 Beiträge

Erstellt  am: 19.06.2009 :  22:16:25 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
YES, SUPER Genau das hab ich mir gewünscht, dass es denen so unbequem gemacht wird und sie's nicht mehr einfach ad acta legen können weil so viel Widerstand und Protest kommt Aber Morddrohungen gehen klar zu weit und alle Aktionen müssen wirklich im Legalen Rahmen bleiben. Warte im Uebrigen immer noch auf Antwort vom Bvet.... Und Protestversammlung vor Altstättens Gemeindehaus wäre echt g...ut. Funny soll nicht vergebens gestorben sein
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Schay


692 Beiträge

Erstellt  am: 20.06.2009 :  14:45:07 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Freude als ich heute am Kiosk vorbeilief. Auf der TITELSEITE des Blicks "Mord-Drohungen gegen diese Hundekiller"

www.blick.ch/news/schweiz/ostschweiz/tierschuetzer-laufen-amok-121891
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Leela


2084 Beiträge

Erstellt  am: 20.06.2009 :  17:13:25 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Also ich finde das alles geht nun echt zu weit!
Natürlich ist das ganz und gar nicht in Ordnung, was da ablief aber Telefonterror, Trauermarsch?!?
Unglaublich was der Tod eines Tieres (das man noch nicht mal kennt), für Emotionen hervorrufen kann, das ist ja zum Teil schon richtig fanatisch :-/
Ich kenne mehrere Fälle wo Tierärzte, auch unser Dorftierarzt, junge und gesunde Hunde eingeschläfert hat, weil sie nicht mehr erwünscht waren.
Ich finde das auch tragisch aber deswegen starte ich doch keinen Trauermarsch, also bitte!?
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Maximilian

Schweiz
2538 Beiträge

Erstellt  am: 20.06.2009 :  17:57:58 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Wenn wir erreichen wollen, dass hier keine Tiere mehr vor "Tierschutzgesetzen" geschützt werden müssen meinetwegen gern einen Protestmarsch. Wenn es DAS braucht um gescheitere Tierschutzgesetze zu kriegen mach ich das mit Handkuss. Funny ist rechtlich ein Präzedenzfall geworden und es ist gut, dass hier soviel Medieninteresse und Engagement von echten Tierschützern da ist, sonst wär dieser Fall einfach unter den Tisch gefallen. Funny soll nicht vergebens getötet worden sein.

... Und jetzt spielen wir mal einen Fall durch: was, wenn einer Deiner Hunde wegkommt, weil Du zBsp in den Ferien bist und die Betreuung die Suchmeldung nicht an die richtigen Stellen gibt? Dein Hund wird aufgefunden, aber der Chip kann nicht gelesen werden (war bei meinem Hund so, Chip war beim TA nicht mehr auffindbar!) und so wird Dein Hund nach 8 Tagen (Kt AR) getötet? Du kommst nach 14 Tagen aus den Urlaub und fängst die Suche richtig an aber Pech, zu spät. Das ist dann kein Problem für Dich Leela? Dass in Deiner Gegend TÄ's gesunde junge Hunde töten find ich befremdlich, meine Tierärzte würden dies NICHT tun, denn es widerspricht ihrer Moral und dem Berufsethos.
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misha

Schweiz
1166 Beiträge

Erstellt  am: 20.06.2009 :  19:01:07 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Ich finde auch dass das viel zu weit geht. Dass alles unnötig, grausam und schlimm war, ist unumstritten. Morddrohungen an Bandel, Aufrufe um ihn zu terrorisieren? Er hat nach Auftrag der Behörden gehandelt und nicht aus Eigeninitiative. Das Vorgehen einiger Tierschützer im Fall Funny ist mindestens so mittelalterlich und primitiv, wie der tragische Fall an sich.
Die Entsorgung aus kostengründen in der Schweiz von einem Hund: Vielleicht sollten sich Organisationen und Vereine um Gesetzeslücken hier kümmern, anstatt in ihrem Hundeschutzwahn LKWs voll mit Auslandshunden zu importieren. Das auch in der Schweiz an vielen Ecken handlungsbedarf besteht, wollen viele der vermeintlichen Hunderetter nicht wahrhaben.
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Maximilian

Schweiz
2538 Beiträge

Erstellt  am: 20.06.2009 :  19:25:04 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hey, hab oben ganz klar geschrieben, dass ich auch der Ansicht bin, dass Morddrohungen und so zuweit gehen. Aber gegen eine Demo/Trauermarsch find ich nix einzuwenden.
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Leela


2084 Beiträge

Erstellt  am: 20.06.2009 :  19:35:51 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Ja Mäxli, natürlich würde mich das hart treffen aber auch dann...einen Trauermarsch wegen dem Tod eines Hundes - das bring ich nicht unter einen Hut.
So lange ich jeden Tag mein Schnitzel esse, finde ich es heuchlerisch mir wegen dem Tod eines mir unbekannten Hundes die Augen auszuweinen.
Natürlich ist auch für mich ein Hund etwas völlig anderes als ein...z. B. Schwein. Ich liebe meine Hunde als wären es meine Kinder.
Doch diesen Unterschied machen wir. Für das Tier ändert es nichts, ich denke nicht, dass ein Schwein wesentlich anders empfindet als ein Hund.
Nur schon das Du mir unterstellst, mir wäre es egal, würde mein eigener Hund getötet, zeigt ja schon, das Du momentan eher emotional als rational denkst, ich habe in meinem Beitrag ganz klar geschrieben, dass ich diesen Vorfall nicht tolerierbar finde.
Natürlich war das falsch und natürlich soll dieser Mann auch bestraft werden!
Aber bestraft von der Behörde und nicht öffentlich gekreuzigt.
An sich ist es ja interessant, dass der Mensch immer noch den gleichen Impuls hat, sich zusammenzurotten und als Mob lynchend durch die Strasse zu ziehen wie im Mittelalter - nur die Anlässe haben sich bisschen verändert
So jetzt dürft Ihr über mich herfallen, werde nichts mehr dazu schreiben.
Erfahrungsgemäss wird meine Art von Tierliebe hier auch kaum verstanden.
An sich finde ich an der Euthanasie eines nicht vermittelbaren Tierheimtieres nichts Anstössiges.
Dies war hier aber eindeutig nicht der Fall, also war das Vorgehen klar falsch aber kein Grund für einen Volksaufstand.
Es lebe die Revolution

LG, Leela
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Maximilian

Schweiz
2538 Beiträge

Erstellt  am: 20.06.2009 :  20:03:26 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
mein Problem liegt in der absolut unvernünftigen Frist von 8-10 Tagen und dass macht auch das Rechtliche Problem aus, denn es gibt ein Gesetz welches besagt, dass Findeltiere erst nach einer Frist von 60 Tagen weitervermittelt oder behalten werden dürfen. Aber auch das hab ich hier schon oft genug erklärt.
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