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 Tipps, wie wird die Katzentruppe wieder friedlich / entspannt?
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stima68

Schweiz
24 Beiträge

Erstellt am: 31.07.2011 :  17:43:23 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen

Ich habe Anfang Januar meinen Kater durch einen Autounfall verloren. Ende Februar habe ich dann einen jungen Kater von 6 Monaten zu meiner Katzentruppe (zwei Mädels, 11 und 6 Jahre) dazugenommen.

Anfangs ging es gut, die Grosse wollte zwar nichts von ihm wissen und hat dies auch gezeigt, das wars aber. Mit der Mittleren hat es am Anfang auch sehr gut geklappt, sie haben sogar nebeneinander gefressen.

Seit der Kater aber raus darf (Ende März)hat sich das gedreht. Er wollte mit ihr spielen (eher raufen, da er ein Kater im Flegelalter ist), dass hat ihr Angst gemacht und sie ist geflüchtet.

Ich hatte die Katzentüre auch schon zugemacht, aber vor lauter Panik wurde diese jetzt schon ein paar Mal raus randaliert, also lasse ich das lieber.

Ich habe schon versucht, ihn auszuschimpfen, bestrafen (mit Wasser abspritzen) und laut nein rufen, abzulenken, etc. Hat alles nichts genützt.

Nun ist es so, dass Sie tagsüber gar nicht mehr reinkommt und abends/nachts auch nicht immer. Das macht mir schon zu schaffen, da es ja auch ihr Zuhause ist und sie sich hier wohlfühlen sollte.

Ich habe unterdessen in jedem Stockwerk vom Haus einen Feliway-Stecker. Meiner Meinung nach ist der Kater etwas ruhiger geworden, aber die Angst der Katze ist nach wie vor da. Auch Bachblüten haben nichts genützt.

Ich habe auch den Felifriend-Spray gekauft. Der Kater lässt sich damit einreiben, die Katze knurrt und faucht mich an (hat sie vorher nie gemacht).

Jetzt bin ich ratlos, was ich noch machen soll. Meiner jetzigen Meinung nach habe ich nur zwei Möglichkeiten: Einen jungen Kater als Spielkameraden zum herumtoben holen oder den Kater anderweitig platzieren. Dies möchte ich wenn möglich vermeiden, da er sonst ein ganz lieber Kerl ist.

Habt Ihr mir noch Tipps, was ich sonst noch probieren könnte, um die Situation zu entspannen und ein stressfreies Zusammenleben für alle Vierbeiner zu ermöglichen?

Vielen Dank für Eure Hilfe!

Grüessli
Karin

Rexli


16 Beiträge

Erstellt  am: 31.07.2011 :  18:58:29 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo stima68

Das klingt ja gar nicht gut. Eine Frage... Ist der Kater kastriert?
Wenn nicht, würde ich das unbedingt noch machen lassen...

Das Problem bei den Katzen ist, wenn sie sich mal spinnefeind sind, wird es extrem schwierig, dass ein entspanntes Zusammenleben möglich ist.

Eine Möglichkeit wäre eine langsame Annäherung. Es braucht viel Zeit und Geduld. Also erstmal strickte Trennung. Danach die normale Türe durch eine Gittertüre ersetzen und das Futter bei der Gittertüre hinstellen. So sehen sich die Katzen, können aber nicht aufeinander losgehen.

Aber eben, es braucht viel Geduld...

Und manchmal kann man leider zwei Katzen gar nicht mehr aneinander gewöhnen.
Aber ein Versuch ist es sicher Wert.

Die Bachblüten die du hattest, hast du die von einer Tierheilpraktikerin zusammenstellen lassen? Oder einfach so im Laden gekauft?
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mali2000

Schweiz
503 Beiträge

Erstellt  am: 31.07.2011 :  21:42:25 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
hy stima,
die frage ist: was genau hat sich im märz geändert? es dürfte mehr sein als dass der kater raus darf... und wie genau äussert sich das unwohlsein der mittleren? und wie reagiert die älteste darauf? wer ist alles kastriert und seit wann? wie verhalten sich die beiden älteren miteinander? interagieren die deri manchmal auch positiv miteinander? wenn ja in welchen situationen? wie ist das klo und essverhalten? gehen sie agressiv miteinander um? hast du die möglichkeit deine katzen über einen längeren zeitraum genau zu beobachten? schreib alles genau auf, vielleicht kommst du so dem problem auf die spur! wie enden konfliktsituationen im normalfall? und wie beginnen sie genau? oftmals genügt ein blick, um die katze negativ zu beeinflussen.
wie verhälst du dich den dreien gegenüber?
der kater hat wohl nun begonnen sein rang zu erkunden in der gruppe, grundlegend ist das normal. wie würden deine katzen reagieren, wenn du alle für eine gewisse zeit drinnen behalten würdest? es git viele kniffs und tricks um das zusammenleben zu erleichtern, dazu muss aber das verhalten und problem genau ergründet werden. ev kann dir ein/e tierpsychologe/in weiterhelfen (nicht eine hokuspokus-tante, sondern jemand wirklich seriöses!!!).
manchmal sind die probleme sehr klein, nur sehen wir sie nicht ;-)

nachtrag:
ich bin kein fan von genereller medikation, analysier das problem genau, bevor du bachblüten verwendest. wenn du die bachblüten von einer tierheilprakerin hattest würde ich dort um rat fragen, ev. kann ein hausbesuch auch viel bringen.
wünsche dir und deinen miezen gutes gelingen!

Bearbeitet von: mali2000 am: 31.07.2011 21:46:20 Uhr
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stima68

Schweiz
24 Beiträge

Erstellt  am: 31.07.2011 :  23:07:32 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen

Die beiden Katzen und auch der Kater sind alle kastriert. Das habe ich jeweils im Alter von 6 Monaten machen lassen. Der Kater war schon kastriert, als ich ihn bekommen habe.

Er hatte am Anfang ganz schlimm Durchfall, der aber innerhalb von etwa 4-6 Wochen weg war. Das war für uns nicht so toll, gut hatten wir eine Katzenkiste in die Dusche gestellt... Im Nachhinein denke ich, dass dies stressbedingt war (ist aus Spanien, war noch nicht lange in der Schweiz). In dieser Zeit hatten die Vierbeiner keine Probleme mit dem Zusammenleben.

Meine Katzen kann ich nicht so gut trennen, da sie Freigänger sind. Da müsste ich gleich eine Katze in ein Zimmer sperren und dann ginge es da rund, da sie sich freien Auslauf durch die Katzentüre gewohnt sind.

Am Anfang ging es eigentlich ganz gut. Wie schon erwähnt, möchte meine ältere Katze mit dem Jungspund nicht viel zu tun haben. Aber wenn er neben ihr sitzt und sie Leckerli bekommt, ist es ok. Wenn er ihr zu nahe kommt, gibts eine mit der Tatze. Aber sonst macht sie ihm nichts.

Die mittlere hat anfangs sogar neben ihm gefressen. Sie ist auch in sein Körbchen gelegen und er nebendran oder andersherum. Also immer etwas Abstand, aber ich fand es sehr gut so.

Ich denke einfach, er wollte erst mit ihr spielen, was dann aber in Raufen ausgeartet ist. Da sie eine eher "feine" und schüchterne Katze ist, hat sie dies sehr eingeschüchtert. Er hat sie auch gepackt, dass die Büschel geflogen sind...

Nun macht er sich einen Spass daraus, ihr drinnen und draussen aufzulauern und sie zu jagen. Ich konnte ihn schon ein paar mal ablenken, aber leider klappt dies nicht immer. Mir tut meine andere Katze so leid, wenn sie sich gar nicht mehr richtig reintraut. Es ist schliesslich auch ihr Zuhause. Dieses Problem hatten wir mit vorherigen Kater nicht und dass stresst mich schon.

Wir hatten, als er auch anfing rauszugehen, seinen Spieltunnel verräumt (Rascheltunnel). ob dies einen Einfluss hatte, weiss ich nicht.

Ich habe auch beobachtet, dass er meistens auch an die Orte geht, wo sie mal lag (in einer Ecke, auf dem Schrank, etc.). Ob er es dort einfach gemütlich findet oder aber seinen Geschmack verbreiten möchte, keine Ahnung.

Er ist Menschen gegenüber sehr lieb und anhänglich, fast wie ein Hund. Er kommt abends auch auf zuruf und nuckelt an seinem Kissen rum (wurde wahrscheinlich zu früh von der Mutter weggenommen). Manchmal dreht er aber auch hier auf und will im Spiel fangen und beissen. Dann wird mit ihm geschimpft und meistens hört er dann auf.

Gibt es irgendwo eine Liste, wo ich eine/n Tierheilpraktiker/in finden kann?
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Rexli


16 Beiträge

Erstellt  am: 01.08.2011 :  08:59:58 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Das Problem ist, dass man nicht immer zur Stelle ist. Und da deine Katzen raus gehen, ist es ja nochmals schwieriger, du siehst ja nicht unbedingt was draussen vor sich geht.

Mich würde es auch einschüchtern wenn man mir Haare ausreisst. Das ist nicht mehr ein normales Spielverhalten.

Ich habe schon sehr gute Erfahrungen mit Tierkommunikation gemacht. Nur manchmal sagen die einem dann etwas, was man nicht hören will... zum Beispiel, dass sie die Katzen absolut nicht vertragen... alles schon vorgekommen.
Auch habe ich eine Katze mit Radionik behandeln lassen und erstaunliche Ergebnisse erzielen können. Bei mir stand es auch auf der Kippe. Katze weggeben oder nicht. Und die Radionik und Tierkommunikation war meine letzte Hoffnung. Uns hat es enorm geholfen. Aber das ist ein langer Weg. Das ist nicht innert 2 Wochen gut.... Wir sind nun 4 Monate dran und mit der einen Katze geht es gar nicht, die zwei muss ich getrennt halten und die eine muss nun ein neues Zuhause finden. Aber mit der restlichen Truppe geht es zu 98% gut.

Und ich bin zuversichtlich, dass wir noch weitere Fortschritte erzielen. An der Radionik schätze ich, dass ich nicht dauernd etwas herummanipulieren muss. Die Bachblüten müsste man ja min 4x täglich geben. Das wäre bei der Katze absolut nicht gegangen, weil das viel zu stressig für sie gewesen wäre.
Bei der Radionik habe ich einen Spray gekriegt, den habe ich auf meine Hand gesprüht und einmal im Tag die Katze damit gestreichelt. Und fertig... alles andere läuft auf einer anderen Ebene ab.

Ich würde es dir gerne sehr empfehlen, es zu versuchen. Ist allerdings auch eine Kostenfrage. Therapie ist niemals gratis.
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stima68

Schweiz
24 Beiträge

Erstellt  am: 06.08.2011 :  16:10:27 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen
Nachdem mein Weibchen immer wieder reinkommen möchte und sich wegen dem Kater scheut, habe ich jetzt Kontakt zu einer TK aufgenommen. Ich bin gespannt, was dabei rauskommt...

Nächste Woche habe ich noch einen Termin bei jemand anderem, der bei Problemen Blockaden lösen kann. Vielleicht ist halt etwas beim Kater passiert, was niemand weiss, aber dieses Verhalten auslöst.

Der kleine Racker kann auch bei mir liegen und auf einmal anfangen, micht mit Miauen zu beissen. Nun denn, ich hoffe und glaube, dass der eingeschlagene Weg, es mit TK zu probieren richtig ist und auch etwas bringt.
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Wuffi

France
841 Beiträge

Erstellt  am: 07.08.2011 :  00:01:14 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
...dass der eingeschlagene Weg, es mit TK zu probieren richtig ist und auch etwas bringt.


Darauf bin ich auch sehr gespannt! Denn für mich ist dies normales Katzenverhalten, entsprechend deren Charakter.

Denn ich hatte auch das selbe Problem mit meinem Siamkater als er geschlechtsreif wurde. Er ist für die eher zurückhaltende, ruhige und ältere Katze zu temperamentvoll, dominant und grob. Sodass sie auch nur noch nach hause kam, wenn er nicht da war, ansonsten gleich wieder Reissaus nahm und der Kater dies jedes mal auch noch als Jagdspiel nach ihr genoss.

Da ich das Glück habe nicht in einer Wohnung sondern in einem Haus zu wohnen, habe ich an der Rückseite eine Katzenleiter angebracht zu der oberen Etage mit einer zweiten Katzentüre. Dadurch können sich nun die beiden Kontrahenten aus dem Wege gehen, Kater wohnt EG und Katze OG und werden jeweils nur dort gefüttert und sind durch eine Türe in das OG getrennt.

Dadurch ist auch wieder Friede unter dem Dach.

Fazit: Ich werde in Zukunft bei Ableben einer Katze keine Neue mehr Einfügen wollen zu Alteingesessenen. Schon deshalb nicht, um auch meine Nerven dadurch zu schonen.
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stima68

Schweiz
24 Beiträge

Erstellt  am: 10.08.2011 :  23:47:27 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Wuffi, das mit dem Nerven schonen hast Du gut gesagt:- )))

Ich habe nach dem WE mit der TK telefoniert und vieles davon, was sie mir gesagt hat, kann ich bestätigen. Jetzt warte ich noch auf Ihre Notizen, da sie mir am Telefon ja nicht mehrere Seiten vorlesen kann. Dann kann ich die Sachen nochmals in Ruhe lesen und studieren.

Meine Katze versucht seit dem Wochenende wieder vermehrt heimzukommen und der Kater lässt sie vielfach auch in Ruhe (manchmal leider auch nur mit ablenken). Sie traut der ganzen Sache noch nicht so und da kann ich sie schon auch verstehen.

Jedenfalls kommt sie draussen sofort zu mir und schmust mit mir und lässt sich kraulen. Das beruhigt mich schon sehr!

Nachts hat sie sich jetzt in meinem Hobbykeller "eingerichtet". Da hat es zwei Schlafpätze für meine Katzen und das ist jetzt ihr nächtliches Revier.

Solange der Kleine immer noch ein Rabauke ist, muss er nachts im Büro schlafen. Klingt schlimmer als es ist, hier hat es Katzenbaum, Schrank, Bürostuhl (jetzt schläft er gerade da), Fressen und auch eine Katzenkiste. Morgens gegen 6 fängt er meistens an zu miauen und darf dann wieder raus.

So hat meine Katze wenigstens in der Nacht ein paar Stunden zum Schlafen und dösen ohne dass Sie Angst haben muss, dass unser "Flegel" ihr wieder auflauert.

Ende Woche habe ich nochmals einen Termin mit der TK, vielleicht bringt dies den Durchbruch. Ich würde mich riesig für meine Katzenbande (und meine Nerven) freuen.
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stima68

Schweiz
24 Beiträge

Erstellt  am: 30.08.2011 :  09:44:15 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Sodele, meine Vierbeiner sind in Behandlung :- )))

Manchmal geht es ganz gut und er lässt sie ihn Ruhe. Manchmal hat er jedoch wieder den Rappel und bedrängt und jagt sie.

Er schläft ja jetzt im Büro und wenn mein Mann morgens zur Arbeit geht, schickt er ihn raus. Da bleibt er dann, wir wir ihn wieder reinlassen (Katzenklappe haben wir zugemacht, damit die Katze nachts drinnen bleibt).

Meiner Meinung nach ist schon eine Besserung eingetreten, da er nicht mehr so aggressiv gegen sie ist. Aber mein Wunsch wäre es , wenn es schon nicht zusammen geht, dann lieber ignorieren. Platz und Schmuseeinheiten sind für beide genug da (auch für meine dritte Katze, die morgens immer bei mir im Bett liegt und schnurrt).

Heute morgen hat er leider wieder Lucy in einer Ecke eingeschüchtert, dass sie nur noch geknurrt und gefaucht hat. Da habe ich ihn gepackt, abgeduscht (ist zwar nicht die feine Art, aber das was er macht auch nicht) und rausgeschmissen. Er sass dann ganz cool auf der Terasse und hat sich erst mal das nasse Fell geputzt... Er scheint ein harter Brocken zu sein, aber ich hoffe, wir bringen es hin, dass er bei uns bleiben darf.

Sobald ich weitere Infos habe, melde ich mich wieder :- )))
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Wuffi

France
841 Beiträge

Erstellt  am: 30.08.2011 :  23:56:20 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Freut mich, dass du uns weiterhin auf dem Laufenden hältst. Ich hatte zwar insgeheim schon gehofft lesen zu können, dass es Dank der TK bereits zu der (Er)-Lösung des Problems führte. Erzähl doch dann mal ein bisschen aus dem Nähkästchen, was ich als der neugierige Leser über TK erfahren kann.

Denn ansonsten hege ich den Verdacht der Kater ist doch eher nur in deiner "Behandlung", welcher der Kater aber überhaupt nicht mit seinen Taten verbinden kann. Sondern bei mehrmaliger solcher, dass Vertrauen zu dir verloren gehen kann oder er dadurch noch aggressiver gegen Lucy wird. Aber es kann auch durchaus sein, dass er der selbe harte Brocken wie meiner ist. Gut, ich habe meinen noch nie abgeduscht aber, wenn in flagranti erwischt dieses auch zu spüren bekam. Ihm dies aber nie beeindruckte, eher schon dies bereichere noch sein Leben und sich sogleich wieder an mich kuschelte. Ich hätte ihn schon oftmals in gewissen Situationen an die Wand werfen können, aber dennoch ist er ein aussergewöhnlich verschmuster und anhänglicher Kerl zu uns und ebenso zu den Hunden. Mit denen kann er sein Temperament und rohen Spieltrieb ausleben. Manchmal beim Zusehen könnte man fast des Glaubens sein, er meint auch einen Hund zu sein.

Leider muss ich heute auch erwähnen, dass er seit Wochen nicht mehr nach hause gekommen ist und ich deshalb das Schlimmste befürchte, dass ihm seine Frechheit und Übermut in hiesiger Umgebung zum Verhängnis wurde. Nicht wegen Verkehrstrassen, sondern der Wildnis wegen und zugegeben ich vermisse ihn sehr, trotz Allem unangenehmen mit und durch ihn und hätte ihn deswegen auch nie abgegeben. Würde und könnte ich auch nie bei einem Tier welches ich bei mir aufgenommen habe, sondern arrangiere mich mit einer dadurch unangenehmen Situation.

Aber sollte dieser tatsächlich leider für immer wegbleiben zitiere ich mich mal selber
Zitat:
Fazit: Ich werde in Zukunft bei Ableben einer Katze keine Neue mehr Einfügen wollen zu Alteingesessenen. Schon deshalb nicht, um auch meine Nerven dadurch zu schonen
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stima68

Schweiz
24 Beiträge

Erstellt  am: 08.09.2011 :  23:25:30 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
So, jetzt hatte ich mich Anfang der Woche so gefreut, dass es aufwärts ging.

Ich habe den Kater nachts im Büro, damit meine beiden Mädels sich wieder mal rein trauen. Das hat auch sehr gut geklappt, sie haben mit mir geschmust und auch in meinem Bett geschlafen. Eine an den Füssen, die grosse an meiner Seite (diese Plätze haben sie schon immer so verteilt). Ich habe jetzt meistens geschaut, dass ich die Katzen nicht alleine gelassen habe, sondern dabei war und wenn der Kater wieder überstellig wurde, eingreifen konnte. Ich habe auch allen Katzen ganz klar gesagt, dass Sie miteinander auskommen müssen und vor allem dem Kater klargemacht, dass die Mädels für ihn tabu sind. Das hat auch sehr gut geklappt und ich war überglücklich. Leider war es nur von kurzer Dauer...

Jetzt habe ich wieder die Situation, dass die Mädels nicht reinkommen, auch nicht nachts, und ich deswegen fast nicht schlafen kann (das Wetter ist ja nicht gerade gemütlich im Moment, ausserdem kommt die kalte Jahreszeit). Den Kater stört es nicht, es hätte sowieso am liebsten einen Tragebeutel an mir, damit er mich noch mehr belagern kann... Er ist sehr auf mich fixiert und schaut, dass er immer in meiner Nähe oder auf mir ist.

Im Moment stresst mich die Situation sehr, mehr wahrscheinlich als meine Katzen.

Gemäss TK stört es die grosse Katze nicht speziell, dss nochmals ein Kater da ist. Er ist halt ein Flegel und die mittlere müsste, wie sie auch, ihm halt mal den Tarif durchgeben damit Ruhe herrscht. Trotzdem kommt mir jetzt die grosse nicht mehr so schön nach Hause und hat mich in letzter Zeit auch öfters angeknurrt. Auch musste ich für sie ein neues Fressen suchen, da sie auch nicht mehr viel zuhause isst und daher dünner geworden ist.

Die mittlere fühlt sich nicht besonders wohl, auch weil sie fürchtet, Ihren Platz bei mir zu verlieren (was jedoch nie sein wird). Die TK hat ihr auch klargemacht, dass ich mich im Härtefall für sie entscheiden würde und da ist sie kurzfristig viel schmusiger gewesen. Sie wollte auch einen Platz nur für sich, den ich ihr gerne eingerichtet habe. Hier war sie erst ängstlich, aber mit der Zeit hat sie sich immer mehr heraus getraut und ist immer entspannter geworden. Wir haben ihr beide mitgeteilt, dass es helfen würde, wenn sie sich mal behaupten würde. Aufgrund ihrer Vorgeschichte hat sie dies jedoch nie gelernt und ist deshalb immer auf der Flucht. Es tut mir weh, weil sie mir immer wieder zeigt, dass sie gerne nach Hause kommen möchte. Sobald sie ihn jedoch sieht, ist sie gleich über alle sieben Berge...

Der Kater fühlt sich wohl so wie er es hat. Gemäss TK meint er, dass er der Platzhirsch ist und alles nach seiner Pfeife tanzen muss. Er hat jetzt schon einige Male meine mittlere Katze völlig ignoriert (was sie ihm aber nicht abgenommen hat). Draussen jedoch verjagt er sie regelmässig.

Ich bin wirklich langsam mit meinem Latein am Ende, auch die TK hat gemeint, dass bei uns die Situation sehr zäh ist... Ich werde jetzt beide TK nochmals über das Problem informieren und hoffe, dass sich doch noch was tut. Ansonsten sehe ich wirklich nur die Möglichkeit, den Kater zurückzugeben.
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Raymi


1 Beitrag

Erstellt  am: 11.09.2011 :  16:39:48 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo stima68,
Ich bin heute auf Deine Beträge aufmerksam geworden, so wie es sich darstellt ist es eine schwierige Situation. Aber ich bin sicher, dass Du mit der TK Behandlung gute Fortschritte machen wirst. Was aber auf jeden Fall zu beachten ist, und Du auch schon selber gemerkt hast ist, dass es Zeit braucht. Viel Zeit und Geduld, was aber zudem wichtig ist, dass Du andere Gedanken manifestierts, denn das Du denkst, muss das sein, wie es sein sollte, und niemals wie es ist, oder wie Du es nicht haben möchtest.
Tiere nehmen Dich als Lebewesen wahr, alles was Du fühlst und sich in Deinem Kopf in Bildern abspielt, nehmen unsere Tiere wahr. Diese Wahrnehmung setzen unsere Tiere in Taten um.

Kleines Beispiel, (ein Bekannter von mir geht täglich mit seinem Hund spazieren, eines Tages war das Feld welches sie streiften mit "Gülle" besprüht. Er dachte hoffentlich geht "Cindy" (der Hund) nicht durch das Feld und wühlt sich durch die Kuhgülle. Er sah schon den Hund wie er von oben bis unten voll von Gülle ist) Rate mal was passiert ist, ich muss es nicht ausmalen, oder?

Anderes Beispiel, ( Eine weitere Bekannte kreuzt nach jedem Waldspaziergang mit ihrem Hund eine Strasse, jedesmal dachte sie: "Hoffentlich reisst er nicht wieder so an der Leine und rennt an die Strasse!" Es geschah immer das Gleiche. Die Empfehlung darauf lautete, stell Dir im Kopf, in Bildern vor wie er mit Dir zur Strasse läuft, dann neben Dir stehen bleibt und sich hinsetzt und Du dann Zeit hast die Situation an der Strasse zu analysieren. Seither ist das Thema erledigt.

Du musst Dich nicht zum Diener Deiner Tiere machen, Du musst ganz klare Vorstellungen haben wie Du es willst. Auch wir haben unsere Probleme mit unseren Samtpfoten, und ich erwische mich immer wieder beim eben gleichen Fehler. Ich möchte meinen grossen roten Kater kämmen, denke sofort: hoffentlich macht er nicht wieder zicken und dreht durch. Und...? was passiert? Eben!! Aktion abbrechen. Wenn ich aber bewusst anders denke, aber das gleiche Ziel habe geht es immer gut. Ich hätte noch vielerlei andere Beispiele dazu...

Aber nun zu Dienen Freunden, mein Vorschlag:
DU!! Bist der Chef im Rudel! DU denkst und lenkst DEIN Rudel! Also versuch Dir im Kopf die Bilder aufzubauen wie Deine Mädels heimkommen, am Tag wie auch in der Nacht, der kleine Rabauke ist auf seinem Platz und akzeptiert die beiden Damen. Diese Situation muss ganz klar unverhandelbar sein für Dich. DU bestimmst Rang und Hackordnung. Vielleicht hört sich das jetzt etwas sonderbar an, aber es funktioniert nur so.

Also von nun an jedesmal, wenn der kleine Freund auftaucht, denken wie er sich freundlich verhält zu Deinen Mädels. Wenn Du aber im Kopf das Bild hast wie er auf sie losgeht und die einander anknurren ist es passiert. Rangkämpfe sind absolut natürlich und kannst Du nicht verhindern, aber auch Du musst Deinen Rang veteidigen. Tritt die Situation ein, dass er auf eines der Mädels losgeht, stell Dich dazu, schau nur ihn an, streng und mit einem klaren Ziel im Kopf.
Es nützt herzlich wenig, wenn Du ihn abduschst, er versteht das nicht, den das findet in der Natur nicht statt. Hingegen stellt sich der Rudelführer schon mal hin wenn er das Gefühl hat das es jetzt genug ist.

Hoffentlich konnte ich Dir ein wenig helfen.
Bitte halte uns auf dem laufenden.

Grüsse
Raymi
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stima68

Schweiz
24 Beiträge

Erstellt  am: 16.09.2011 :  18:04:11 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Raymi

Danke für Deinen Beitrag.

ich habe deinen Ratschlag befolgt und auch, als mein Kater heimkam mir vorgestellt, dass er sich friedlich hinlegt und einfach locker ist. Das ging auch lange gut, bis er im Keller ein Geräusch gehört hat. Er ist dann runter und ich habe ihm gesagt, dass er ein braver Junge ist, die Katze begrüssen darf und dann wieder hochkommen soll (und auch so gedacht).

Er ist dann runter. Ein wenig später hörte ich erst ein leises Knurren, dann ein lauteres Knurren und dann gings rund. Geschrei, Prügel und eine vor Panik davon rennende Katze. Ich habe mir den Kater geschnappt und erst mal die Fellbüschel bei seinen Pfoten rausgenommen. Dann ihm gesagt, dass das nicht toll war und an die frische Luft gesetzt.

Das Weibchen hatte so Panik, dass sie hinters Sofa eine Pfütze gemacht hat und sogar darin liegengeblieben ist. Da war für mich im Moment das Mass voll.

Der Kater musste wieder ins Tierheim und meine beiden Katzen beruhigen sich langsam. Ich wusste mir keinen anderen Ausweg mehr.

Sie schauen jetzt mal, ob er mit anderen Katzen auch so reagiert oder nur bei meiner einen Katze. Bis jetzt scheint es ganz gut zu laufen, nur frisst er nur noch ganz wenig (ich denke mal Heimweh). Ich hoffe, dass er im Tierheim einen Spielkameraden findet und dann vielleicht mit diesem wieder bei uns einziehen kann. Wir vermissen ihn nämlich sehr. Sogar meine beiden Mädels schleichen rum und schauen, ob er nicht irgendwo ist.

Wünscht mir Glück, dass es sich nur um eine zeitlich begrenzte Auszeit handelt und er dann wieder zu uns kommen darf.

Nun brauche ich aber Tipps von Euch, wie ich meine "mittlere" Katze selbstbewusster machen kann. Sie ist ja immer vor ihm davongerannt und war sein Opfer. Hätte Sie sich einmal hingestellt und nicht gekuscht, sondern ihm eine geschmiert, hätten wir das Problem nicht gehabt.

Ich würde mich über Infos von Euch sehr freuen.
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Wuffi

France
841 Beiträge

Erstellt  am: 18.09.2011 :  01:45:40 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo stima68,

ich hoffe, dass du nicht allzu viel Geld bei der TK vergeudet hast. Hätte mich offen gesagt auch schwer verwundert wenn es so einfach wäre per Gedanken Katzen zu beeinflussen oder diese sogar "reden" könnten.

Meine Erfahrung und Ansicht, entweder arrangiert man sich mit einem Haudegen oder gibt ihn weg. Verfalle nicht dem Glauben, dass er zusammen mit einem Spielgefährten wieder bei dir sich gegenüber dieser Katze dann anders verhalten wird. Es könnte sogar durchaus sein, dass auch sein Spielgefährte ebenso ist. Das Risiko wäre mir deshalb viel zu gross und würde deshalb keine mehr zutun.

Auch dann nicht, wenn er im Heim sich als friedlicher Kerl zeigt. TH ist nicht ein privates Zuhause und die Katzen zeigen in diesen beengten Verhältnissen leben müssen, zeigen deshalb meist nicht ihr wahres Wesen.

Ich spreche aus jahrelanger Erfahrungen als Platzkontrolle für ein TH. So manch scheuer oder lieber TH-Bewohner wurde zum Berserker und Frecher zum Feigling usw.

Das Problem des nicht Zusammenpassens einer Gruppe, sehe ich hauptsächlich in der menschlichen Zusammenführung anstelle einer natürlichen. Da wird entweder verjagt, gar verhudelt, geliebt oder nur geduldet und dies ist oftmals auch in der eigenen Wohngegend und Revier der Katzen zu beobachten.

Diesee Katze kannst du nicht selbstbewusster machen, wie auch? Sondern erspare dieser lieber irgendwelche Andere in ihrem Zuhause. Stress wird sie auch durch Andere bei ihren Streifzügen haben. Insbesondere noch, wenn einer ins Wohnviertel einziehen sollte wie jener welcher du wieder abgegeben hast.
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stima68

Schweiz
24 Beiträge

Erstellt  am: 18.09.2011 :  08:59:02 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Wuffi

Danke für Deinen Beitrag, auch wenn ich nicht Deiner Meinung bin.

Bei der TK bin ich zwar skeptisch, d.h. ich übernehme nicht alles 1:1, aber manches stimmt schon. Ich sehe es als Hilfe an, nicht als einzig richtige Richtung, die ich bedingungslos übernehmen muss.

Ich hatte vorher auch schon drei Katzen (2 Mädels und 1 Kater), das ging sehr gut. Darum sah ich auch keinen Grund dagegen, mir wieder einen dritten Vierbeiner zu holen, als mein Kater starb.

Ich habe gestern auch noch (mal wieder) im Internet in verschiedenen Foren gelesen. Dabei ist auch die Information einer umgerichteten Aggression oder Spielaggression genannt worden. Ich denke, es ist möglich, das dies auch der Auslöser bei uns gewesen sein könnte. Meine Katze war einfach zur falschen Zeit am falschen Ort und hat es abbekommen...

Nun gehe ich morgen in eine homöopathische Apotheke und lasse mir etwas für meine Katze geben, um ihr Selbstbewusstsein zu stärken. ich glaube schon daran, dass dies möglich ist. Sie wird sicherlich kein Schläger, aber es reicht ja schon, wenn sie nicht mehr davonrennt und nur mal eine zurückgibt.

Der Kater ist einfach noch zu aufgedreht und meine Katze kennt das nicht (meine ältere Katze war als Kitten ähnlich, aber da noch Wohnungskatze und die ältere Katze war da etwa 8 Jahre älter. Auch sie wurde gejagt, hat aber ab und zu zurückgegeben und Ruhe war).

Vielleicht ist es bei Freigängern einfach schwieriger mit der Zusammenführung, da sie ja nach draussen flüchten und die Situation umgehen können.

Mein Kater ist sehr friedlich mit den anderen Katzen. Sie haben es sehr schön, sind nicht in Zwingern oder so, sondern können sich in einem Haus mit Garten und Aussengehegen frei bewegen. Zugang zu den Aussengehegen sind Tunnels, die jederzeit vom Keller aus erreicht werden können.

Ich hoffe sehr, dass sich die Situation wieder so bessert, dass er wieder zu mir kommen kann.
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