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 Talgdrüsen unseres Westies - wer hat Erfahrungen mit Trockenschampoo?
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misha

Schweiz
1166 Beiträge

Erstellt am: 25.10.2008 :  20:26:55 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen

Die Talgdrüsen unseres Westies arbeiten auf Hochtouren, seit er ein gewisses Alter errecht hat. So hat man nach dem Streicheln eine richtig klebrige Schicht an den Händen, wie die "Pferdeler" vermutlich auch gut kennen Dazu kommt, dass er weiss ist und so immer einen ganz klasse grauen Stich Gebadet wird er 1x jährlich im Frühling, damit der Winterdreck rausgeht. Das soll eigentlich auch so bleiben. Als Alternative habe ich Trockenschampoo im Blick, kann mir aber irgendwie nicht vorstellen, dass es tatsächlich nützt, nicht einfach ein Geschmiere macht. Habt ihr das schon ausprobiert?

Irgendwo war glaub ich mal ein Thread mit ähnlichem Thema, habs allerdings nicht mehr gefunden.

LG
Misha

shamiro

Schweiz
341 Beiträge

Erstellt  am: 26.10.2008 :  00:41:31 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo misha,

Du wirst Staunen, obschon ich Nackthunde habe, weiss ich über Fellpflege und insbesondere für weisse Hunde Bescheid, dank einer Bekannten die Malteser züchtet. Trockenschampoo gegen fettiges Haar hat eine gute Wirkung. Anstelle dieses kannst aber auch Kartoffel-, Maisstärke, Talg- oder Silber-Puder anwenden, ist billiger und hat die selbe Wirkung. Bestreue das Fell einmal in der Woche reichlich damit, massier es gut ins Fell ein und bürste die Überreste nach einiger Zeit gut aus. Ist natürlich immer noch ne Menge Staub wenn er sich dannach schüttelt.
Diese Pflegeanwendungen sind auch die meist angewendeten gegen Fettschwänze bei den Katzen.
Es wäre lediglich auszutesten welches Puder den gewünschten Erfolg bringt und vielleicht würde auch eine Futterumstellung helfen.

Gegen Fellverfärbungen insbesondere auch bei Tränenspuren der weissen Hunde hilft auf natürlichste Weise der Schnee, wenn der Hund über einige Tage durch diesen stöbert.

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Leela


2053 Beiträge

Erstellt  am: 26.10.2008 :  00:43:38 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Kenne mich damit leider nicht aus.
Westifell ist ja glaub eh nicht ganz einfach, da es früher getrimmt und heute eher geschoren wird??
Ich glaube im Sommer würd ich dem Kerlchen mal einen ganz kurzen Haarschnitt verpassen aber das geht jetzt im Winter natürlich nicht...
Vielleicht ein Futterwechsel?

LG, Leela
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misha

Schweiz
1166 Beiträge

Erstellt  am: 26.10.2008 :  01:18:41 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Shamiro

Ja super, danke für die Tipps Wäre mir allemal lieber, als fertiges Schampoo. Aber wo kriege ich das her? Ist es zB die Maisstärke, welche es im Coop für den Verzehr hat? Das mit dem Schnee wusste ich gar nicht, wieder was dazugelernt.

@Leela
Er wird im Sommer geschoren, allerdings nur wenn es wirklich warm draussen ist. In den kalten Jahreszeiten solange es nur regnet, am Bauch, im Winter wird gar nichts mehr gemacht, da er sich verhältnismässig sehr wenig bewegt und friert. Einzig an den Pfoten schneide ich mit der Schere die Haare kurz, da er sost richtige Eisknollen dran hat. Seit er etwa 10 Jahre alt ist, haben wir bei Regen oder wenn es Schneit einen Mantel, um Rücken, Nieren usw. zu schützen, da er sich wie gesagt sehr langsam und wenige bewegt.

LG
Misha
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misha

Schweiz
1166 Beiträge

Erstellt  am: 26.10.2008 :  01:23:10 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Noch das Futter, wir hatten bereits einige Male umgestellt, hat nichts gebracht, es war immer ein "sensitive" Futter, ohne E und Konservierungsstoffe, da achten wir drauf. Hinzu kommt seine Getreideallergie, und momentan kriegt er auch noch ein spezielles Hills, weil die Nieren nicht ganz richtig tun. Das verträgt er allerdings nicht wirklich gut, Durchfall und aufgekratze Stellen in Fell gibts leider öfter. Wir hatten wegen der Allergie angefangen, uns genau übers Barfen zu informieren, was alles in einem selbstgemachten Menü sein muss, damit Hund alles kriegt was er braucht, da kam beim Urintest die Nierengeschichte dazwischen

LG
Misha
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beatk

Schweiz
56 Beiträge

Erstellt  am: 26.10.2008 :  08:01:10 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo misha,
ich bring mich auch noch kurz in's Thema ein. Zum Trockenshampoo. Das kann man machen und es funktioniert auch recht gut. Maisstärke als Ersatz geht auch... und ja, Du kannst diese aus der Migros, dem Coop oder nem andern Kaufhaus nehmen. Diese, die normalerseise in der Küche verwendet wird. Das grösste Problem bei struppigen Hunden und Trockenshampoos ist, diese wieder sauber auszubürsten. Rückstände im Fell und auf der Haut sind schlecht und geben mit der Zeit auch eine gewaltige Sauerei bishin zur Krustenbildung.
Wichtig ist, falls Du Deinen Hund baden möchtest, möglichst nicht mit Tensid-haltigen Shampoos zu arbeiten, denn diese "waschen zu sauber" bzw. entfetten zu stark (locker mal 70-90%, sogar bei sehr milden z.B. Baby-Shampoos). Der Körper reagiert dann mit einer stärkeren Bildung von Talg und Fett. Das ganze wird zum Teufelskreis.

Am besten wäschst Du Deinen Hund mit einem Shampoo, welches auf "savon marseillaise" basiert, oder gleich mit einer "savon marseillaise" Stückseife. Danach solltest Du die Seife richtig gut auswaschen und als letztes eine saure Spühlung machen. Dieser Spühlung kannst Du dann, wenn Du möchtest, noch einen Pflanzenauszug (Tee) zusetzen, der gegen die Talgbildung wirkt.

Das wird Deinem vierbeinigen Freund bestimmt helfen.

Beat

Bearbeitet von: beatk am: 26.10.2008 11:57:06 Uhr
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Leela


2053 Beiträge

Erstellt  am: 26.10.2008 :  11:27:08 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Oje, da wird das füttern schwierig...
Natürlich braucht er wegen der Nieren Spezialfutter, meines Wissens haben aber alle Hill`s Sorten Getreide drin, was dann ja auch wieder schlecht für ihn ist.
Orijen wäre z. B. ein getreidefreies Futter aber ich weiss nicht, ob es das auch als Medizinalfutter gibt, wohl eher nicht.
Barfen wäre natürlich auch eine Variante, Getreide weglassen wäre kein Problem und auch auf das Fell hat es oft sehr gute Auswirkungen.

LG, Leela
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shamiro

Schweiz
341 Beiträge

Erstellt  am: 26.10.2008 :  23:00:40 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Was mir dazu noch einfällt ist, „Wohnungshunde", die bei trockener Luft, insbesondere während der Heizperiode und daher stets gleichmässigen Temperaturen leben, können auch zu fettiges Fell zeigen.
Zitat:
grösste Problem bei struppigen Hunden und Trockenshampoos ist, diese wieder sauber auszubürsten. Rückstände im Fell und auf der Haut sind schlecht und geben mit der Zeit auch eine gewaltige Sauerei bishin zur Krustenbildung.

Dies ist tatsächlich wichtig und gut, dass beat darauf hinwies. Bei regelmässiger Anwendung musst Du unbedingt darauf achten, dass das Puder jedes Mal bis auf die Haut auch wieder mit einer dafür guten Bürste ausgebürstet wird. Nicht dass dein Wauzi deswegen plötzlich sich ständig zu kratzen beginnt.

Die aufgeführten Produkte füllt man in einen geeigneten Streuer ab. Bewährt hat sich dafür die Plastikflasche mit welchem die Hausfrauen die Wäsche vor dem Bügeln früher einsprühten. Ansonsten irgend ein ausgedienter Streuer mit nicht allzu grossen Löchern.

Aber offen gesagt so ganz kann ich mich mit dieser Behandlung auf Dauer nicht anfreunden. Es ist doch ein Unterschied ob es nur hie und da für eine Ausstellung eines Hundes oder zur Behandlung eines Fettschwanzes bei Katzen angewendet wird. Wäre es denn so arg für Dich, wenn er altershalber nun halt nicht mehr der Schönste sein kann, solange er nicht darunter leidet?

Apropos Hills: Nur weil TÄ dies auch vertreiben, (verdienen ja auch daran ihre Provision) überzeugte dieses mich längst nicht als das beste Futter. Für den kleinen Hunger zwischendurch steht meinen Hunden z.B. von cdVet, Fit-Crock Sensitiv –Gedreidefrei- zur Verfügung. Das Hauptfutter besteht aus Rohfleischfütterung , welches ich vom gleichen Hersteller mit derem „Fit Barf“ als Ergänzungfutter zur Tagesrohfütterung beimische.

Dieses Rohfleisch ist für meine Hunde aber eher weit entfernt, als was darunter die „Gurubarfer“ verstehen und im Netz verbreiten. Dies besteht lediglich aus gekacktem rohen „Demeter“-Fleisch, welches auch für den menschlichen Verzehr ist, dazu Knochen usw.

Weshalb „Demeter“-Fleisch: Für mich als Tierfreund ist es ebenso von Wichtigkeit, dass auch das Fleisch für meine Hunde aus artgerechter Tierhaltung stammt und nicht aus Qualhaltung.

Gruss - Shamiro
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Leela


2053 Beiträge

Erstellt  am: 26.10.2008 :  23:11:40 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Nicht jedes Fleisch aus konventioneller Haltung, ist deswegen gleich unter tierquälerischen Bedingungen erzeugt worden
Die Schweiz hat eines der strengsten Tierschutzgesetze zur Produktion von Fleisch.
Bei Schweinen mag Bio oder nicht Bio einen Unterschied machen. Bei z. B. Lamm kaum, da die eh auf der Weide aufwachsen. Ob die geringen Kraftfutterzugaben nun Bio sind oder nicht, kommt für jetzt nicht wirklich draufan.
Was ich bei BARF zusätzlich zu Hack und Knochen noch geben würde, sind Innereien. Meine bekommen Leber, Niere, Lunge, Milz, Schlund und Herz (was aber zu Muskelfleisch zählt).

LG, Leela
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shamiro

Schweiz
341 Beiträge

Erstellt  am: 26.10.2008 :  23:34:25 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Leela Du meinst tatsächlich dass die Schweiz eines der strengsten Tierschutzgesetze zur Produktion von Fleisch hat?

Schön, ich lass Dir diesen Glauben, damit Du weiterhin beruhigt auf diesem Glauben schlafen kannst.
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Leela


2053 Beiträge

Erstellt  am: 26.10.2008 :  23:45:37 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Was stört Dich denn daran?
Das ist nicht nur Glaube, sondern Tatsache.
Welches Land ist denn Deiner Meinung nach strenger?
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shamiro

Schweiz
341 Beiträge

Erstellt  am: 27.10.2008 :  00:36:26 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Was mich daran stört? Dass Du an der Tatsache infolge betrachtens durch die Rosabrille vorbeisiehst.
Ich rede nur von der Schweiz und was ich kaufe, weiss nicht wo Du Dein Fleisch einkaufst.
Mein Fleisch kaufe ich direkt von verifizierten Demeter-Höfen wo ich mich persönlich von der Tierhaltung und Fütterung überzeugen kann.

Ansonsten mache ich mit Dir eine CH-Rundreise auf Grossmastbetriebe bzgl. nach Deiner Meinung strengstem CH-Tierschutzgesetz.
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misha

Schweiz
1166 Beiträge

Erstellt  am: 27.10.2008 :  01:13:27 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: shamiro
Aber offen gesagt so ganz kann ich mich mit dieser Behandlung auf Dauer nicht anfreunden. Es ist doch ein Unterschied ob es nur hie und da für eine Ausstellung eines Hundes oder zur Behandlung eines Fettschwanzes bei Katzen angewendet wird. Wäre es denn so arg für Dich, wenn er altershalber nun halt nicht mehr der Schönste sein kann, solange er nicht darunter leidet?

Apropos Hills: Nur weil TÄ dies auch vertreiben, (verdienen ja auch daran ihre Provision) überzeugte dieses mich längst nicht als das beste Futter.


Hallo Shamiro

Ob er nicht der schönste wäre, steht überhaupt nicht im Vordergrund. Tatsache ist, dass man centimeterweise klebrige Pampe an den Händen hat, kaum fasst man ihn an. Liegt er am Rand vom Zimmer, können wir nach 2 Tagen die weissse Wand abwaschen, die ist dann schwarz.Das gleiche auf der Hundedecke, Auto usw. Mal abgesehen davon, dass das ganze auch ziemlich riecht, wenn aller Staub und Dreck ununterbrochen dran pappt. Im vergleich kannst du dir vorstellen, reib mal deine Hände mit Haarwachs ein, und lass es drauf. So etwa läuft unser Hund durch die Gegend.
Hills sehe ich überhaupt nicht als bestes Futter, hatten wir vorher auch noch nie verwendet, es gibt bestimmt bessere. Da er jetzt aber nun einmal eine Nierenunterfunktion hat, braucht er spezielles Futter. Ausser Hills gibt es leider für solche medizinischen Fälle keine grosse Auswahl an Anbietern.

LG
Misha
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beatk

Schweiz
56 Beiträge

Erstellt  am: 27.10.2008 :  11:20:40 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
hallo zusammen,
ich denke, ich sollte mich auchmal kurz in das Thema Nierendieaet einmischen.
Zum Anfang: Es gibt nicht "Die Nierenerkrankung" demzufolge sollte alles was man macht und ausprobiert mit dem TA rueckgesprochen werden.
In einem Punkt muss ich unbedingt meinen Senf dazu geben: PASST AUF MIT BARFEN BEI NIERENPROBLEMEN!!!
Was macht eine Nierendiaet zur Nierendiaet?
Das groesste Problem ist Phospor und Kalium. Eine Nierendiaet sollte einen möglichst niedrigen Phosphor- und Kaliumgehalt aufweisen. Eiweiss sollte gleichermassen reduziert werden (das aber vor allem darum, weil die Eiweissverdauung den Nieren einiges abverlangt und wiederrum, weil Fleisch einen hohen Phosphoranteil aufweist). Ein allzuniedriger Eiweissgehalt ist aber auch nicht sinnvoll, da dann das koerpereigenen Eiweiss abgebaut wird, was so oder so immer problematisch ist. Den Nieren ist es egal, ob sie fremd zugefuehrtes Protein oder koerpereigenes verarbeiten muessen, die Belastung bleibt die Selbe. Phosphor alleine ist nicht das zentrale Problem, sondern das Verhaeltnis zwischen Phosphor und Calzium. Aus diesem Grund ist den Nierendiaetfuttern eigentlich immer Calzium zugesetzt, damit wird kompensiert, dass zuwenig Phosphor ueber die Nieren ausgeschieden wird. Kalium Ueberschuss fuehrt ueber kurz oder lang zu Herzproblemen.
So, nun aber zurueck zum Barfen. Beim Barfen werden im Allgemeinen hohe Mengen an Knochen verfuettert.... Knochen sind aber bei einer Nierendiaet (auf Grund ihres hohen Phosphorgehalts) absolut verboten!!! Ein Uebermass an Phosphor fuehrt zu Knochenroblemen und Hautproblemen!!!
Was man beim Selberkochen auch noch beruecksichtigen sollte: Nierenkranke Tiere setzen im Regelfall groessere Mengen an Urin ab, dadurch entsteht ein Mangel an wasseloeslichen Vitaminen, was theoretisch durch ausreichend Zusatz kompensiert werden sollte - waehren da nicht die Fettloeslichen Vitamine A,D,E und K, welche im Koerper gespeicher werden. Das kann bei Vitamin A bis zu einer toxischen Konzentration fuehren. Vtamin D wird bei Nierenleiden in den kommerziellen Futtern nur deshalb eingesetzt, weil es fuer den Knochenbau wichtig ist - aber nur zusammen mit Sonnenlicht auch Wirkung zeigt. Folglich ab mit dem Hund an's Tageslicht, auch wenn er leidlich faul ist .

Fazit: Selberkochen ist nicht einfach. Wer in diesem Bereich nichts falsch machen moechte, ist gefordert sich richtig gut zu informieren - bei Diaeten sowieso. Einen Teil der Ernaehrung durch selber zusammengstelltes Futter zu ersetzen geht aber schon, sofern man sich an die folgenden (oder andere ) Ratschlaege haelt:

Empfehlenstwert sind:
fettes Schweinefleisch; niedriger Phosphorgehalt, maessig Protein
Kartoffeln; sehr niedrig in Protein und Phosphor, aber Kaliumreich => nicht uebertreiben
Pansen; wenig Protein und Phosphor - und kann erstnoch zur Geschmacksverbesserung und zur besseren Akzeptanz von "schlecht schmeckendem" Futter beitragen - viel Spass beim Kochen damit .

Gut geht auch noch:
Reis
Ei
Pflanzenoel

Verboten sind:
Knochen; extrem hoher Phosphorgehalt!!!
viel Rindfleisch; hoher Proteingehalt
Haferflocken etc.; viel Protein und Phosphor

Immer mit Vorsicht zu geniessen sind grosse Mengen an Innereien (Schwermetall)

Es gibt wirklich gute Nahrungsmitteltabellen fuer Menschen, diese koennen fuer die ueblichen Gehalte, eben Eiweiss, Kalium, Phospor etc. gut herangezogen werden. Nicht stimmen tun diese im Bereich der Aminosaeuren, da Hunde hier teils andere brauchen als Menschen. So ist z.B. die Zusammensetzung von Ei und Kartoffeln fuer den Menschen nahezu Ideal, passt aber nicht 100% fuer Hunde.

So, noch ein kleiner Tip bei Hautleiden - und gleichzeitig zur Energieversorgung, bei Diaeten mit niedrigem Proteingehalt: Viele kommerzielle Futter (vor allem Trockenfutter) sind im Bereich der Omega-6-Fettsaeuren schlecht "komponiert". Das hat damit zu tun, dass diese leicht ranzig werden, die Futtermittelhersteller aber eine Haltbarkeit von 2 Jahren gewaehrleisten muessen.
Man kann sich leicht eine Paste herstellen aus gleichen Teilen von Sonnenblumenoel und Schweineschmalz. In der Schweiz ist es oftmals nicht einfach Schweineschmalz zu bekommen, dann kann man auch weissen Speck auslassen (der, den man zum spicken von Braten verwendet) und das Sonneblumenoel mit diesem mischen. Die uebrigen Grieben kann man auch als Geschmacksverbesserer einsetzen. Von dieser Mischung taeglich einen Kaffeloefel unter's Futter verbessert das Haut- und Haarbild nachhaltig. - Achtung bei fettleibigen Hunden: Die Mischung ist exterm kallorienreich - also unbedingt anderswo kompensieren!!!

Hoffe mal das hilft ein Bisschen zur Klaerung.
- zu der Talgproblematik habe ich auchnoch den einen oder anderen Vorschlag. Ich werde darauf mal naeher eingehen wenn ich das naechste Mal Zeit habe.

Macht's gut

Beat
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beatk

Schweiz
56 Beiträge

Erstellt  am: 27.10.2008 :  12:58:36 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo misha,
vorneweg - eine Ferndiagnose moechte ich auf keinen Fall stellen.
Nur mal anfragen, was denn bei Deinem Hund schon alles abgeklaert wurde. Das beschriebene Bild koennte durchaus auf eine "Seborrhoe" deuten. Also nicht einfach Schuppen sondern, die Krankheit, welche damit bezeichnet wird. Diese gibt es durchaus auch in Kombination mit einer Talg-Ueberproduktion und ist bei Westies rassedisponiert. Ausserdem gibt es diese auch in Folge einer Schidldruesenunterfunktion (dafuer wuerde wieder sprechen, dass Dein Hund eher zur behaebigen Sorte gehoert).
Bevor man irgendwas probiert, weil man davon ausgeht, dass der Hund gesund ist, und nur einfach zuviel Talg produziert sollte man diese beiden Moeglichkeiten abklaeren und sicher ausschliessen.

Wurde er auf diese beiden Moeglichkeiten bereits untersucht? Sogar die Trockenshampoo-Variante wuerde ich erst nach Abklaerung anwenden, sonst wird's allenfalls nur schlimmer: Austrocknen => noch mehr Talg etc. etc..

Wenn Dein TA diese beiden Dinge noch nicht ausgeschlossen hat, sprich ihn doch darauf an - ist er sicher, dass keine Hauterkrankung vorliegt, kann man mit Phyto guten Gewissens gegen die Talgueberproduktion angehen.

LG Beat

Bearbeitet von: beatk am: 27.10.2008 13:00:51 Uhr
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beatk

Schweiz
56 Beiträge

Erstellt  am: 27.10.2008 :  13:15:33 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
@misha

Ach ja, habe ich vergessen:
Nur fuer meine Statistik*... Wie wurde die Getreideallergie getestet?

danke Beat

*
Es gibt gewisse Sparten in der "Tierheilkunde", da werden Patienten schon fast standardmaessig mit einer "Weizenallergie" nach Hause geschickt, darum habe ich angefangen mir aufzuschreiben, wer und wie diese Diagnose gestellt wurde .
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Leela


2053 Beiträge

Erstellt  am: 27.10.2008 :  18:07:54 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: shamiro

Was mich daran stört? Dass Du an der Tatsache infolge betrachtens durch die Rosabrille vorbeisiehst.
Ich rede nur von der Schweiz und was ich kaufe, weiss nicht wo Du Dein Fleisch einkaufst.
Mein Fleisch kaufe ich direkt von verifizierten Demeter-Höfen wo ich mich persönlich von der Tierhaltung und Fütterung überzeugen kann.

Ansonsten mache ich mit Dir eine CH-Rundreise auf Grossmastbetriebe bzgl. nach Deiner Meinung strengstem CH-Tierschutzgesetz.


Ich habe nicht gefragt, was Dich an mir stört, sondern was Dich an der Gesetzgebung stört. Was sollte denn Deiner Meinung nach verbessert werden?
Ich habe selber viele Landwirte in meinem Freundeskreis. Einen Schweinezüchter, einen Schweinemäster, div. Milchbetriebe (auf einem solchen lebe ich selber), 2 mit Mutterkuhbetrieben, 2 mit Schafen und einen mit Hühnerbetrieb (Eierproduktion).
Ich kenne deren Betriebe und denke mal schon, mir deshalb ein gewisses Urteil erlauben zu können.
Es sind alles IP Betriebe.
Als verbesserungswürdig würde ich einzig die Haltung der Schweine ansehen, wobei mir aber auch das keine schlaflosen Nächste bereitet.
Mit dem Rest habe ich überhaupt kein Problem.

Ich finde es schade, dass Du so leichtfertig über die schweizer Landwirte urteilst. Sie haben sich in den letzten Jahren Unmengen von Gesetzen anpassen müssen und auch angepasst.

So sind in der EU viel grössere Betriebe erlaubt und auch die Transportzeiten stehen in keinem Verhältniss zu der Schweiz.

LG, Leela
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misha

Schweiz
1166 Beiträge

Erstellt  am: 27.10.2008 :  19:00:01 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Beat

Also, bei unserem Westie wurde damals als erstes ein Blutbild erstellt, danach Hautproben entnommen, um Parasiten wie Grabmilben auszuschliessen. Dann zog es sich über Monate, es gab 6 Wochen Asschussdiät auf Pferdefleischbasis. Danach wurde das Futter auf "normales" mit Getreide umgestellt. Als die Reaktionen kamen (Haut bis blutig aufkratzen, Ohreninnenseiten knallrot, Schleimhäute nicht ok) wieder einige Wochen Ausschussdiät, danach im 4 Wochen Takt Fütterung mit Rind, Schwein usw, ohne Getreide, um auf die einzelnen Sorten eine Reaktion auszuschliessen. Damals sagte die Tierärztin, es gäbe oft noch unverträglichkeiten vom Rindfleisch. Als dort alles ok war, umstellung auf getreidefreies Trockenfutter, also getreidefrei ist nicht ganz korrekt, in dem Futter was er dann vertragen oder bekommen hat, war als Kohlenhydratquelle teils Kartoffel, Reis oder Dinkel, Banane. Mit dem gab es keine Probleme, wir haben die Jahre danach bei eventuellem Futterwechsel sehr auf die Ihnhaltsstoffe geachtet, ebenso sämtliche Konservierungsmittel und E-Zeichen gemieden und keine Probleme mehr. Es ist bei ihm also mit diesem Wissen durchaus eine Futterumstellung möglich. Nach Aussage der Tierärztin (eine Spezialistin für Allergik im Tierspital Cham) besteht bei ihm wohl auch Heuschnupfen, was ich vorher nicht wusste, sei es nicht mal selten bei Hunden. Es braucht also noch das Getreide als I-Tüpfelchen zu seinen verschiedenen Reizungen, dann kippt alles. Es sei wohl bei solchen allergischen Hunden nicht einzig auf das Getreide zurückzuschliessen. Das Barfen hatte ich bis dahin unterlassen, das es meiner Meinung nach nicht einfach ist, dem Hund 100% das richtige mit allen nötigen Inhaltsstoffen die benötigt werden zu köcheln, während es im hochwertigem Hundefutter bereits abgestimmt ist.
Die unterfunktion der Nieren wurde per Zufall entdeckt. Er hat Blasensteine, beim kontrollmässigem Check per Ultrashall wurde per Nadel eine Probe entnommen. Nach 3 Wochen ein neuer Urintest mit Auffangbecher, da wurde der extrem hohe Proteinwert darin festgestellt. Danach kam wieder ein grosses Blutbild, um zu sehen, wie weit die Werte vom soll abweichen. Nun haben wir das Hills Futter, wie gesagt, medizinisch nötig, ganz und gar nicht optimal für ihn. Aber sost besteht die Gefahr dass der Hund zusammenfällt und abmagert, weil die lebensnotwendigen Stoffe und Proteine nicht im Körper behalten werden (Hoffe ich erzähle keinen Mist, habe es nicht mehr alles auf ganz sicher im Kopf was sie erklärt hat ). Getreidefreies Futter hat es sehr viele gute, die zwar teuer sind, aber hochwertig. Dort mussten wir wiederum darauf achten, wie zB bei Orijen wäre der Fleisch und somit Proteinanteil für einen Hund in seinem Alter und mit der wenigen Bewegung mehr schädlich als nützlich gewesen.

LG
Misha
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misha

Schweiz
1166 Beiträge

Erstellt  am: 27.10.2008 :  19:05:14 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Noch die Talgdrüsen, das war bis zum etwa 8. Jahr bei ihm alles normal. Dann gab es als erstes immer mehr "Pickel", verstopfte Drüsen, die von der Tierärztin einfach mit einer sterilen Nadel aufgemacht und gedrückt wurden. Mit der Zeit habe ich das selber gemacht, den kleinen Pieks spürt er fast nicht. Die Überfunktion am gesamten Haarkleid folgte dann bald. Sei anscheinend bei alten Hunden gar nicht mal ungewöhnlich. Es ist wie gesagt in keiner Weise ein optisches Mankko, sondern ein hygienisches, wenn der Hund mit in der Wohnung lebt. Ich glaube wenn es dann fast gemieden wird, den Hund zu streicheln, ist es für beide Parteien nötig und höchste Zeit etwas zu unternehmen

LG
Misha
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beatk

Schweiz
56 Beiträge

Erstellt  am: 27.10.2008 :  19:40:11 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Super,
Dein Hundi scheint ja wirklich mal richtig gut abgeklärt zu sein. Das sit bei den meisten "Wizenallergikern" nämlich nicht der Fall.

Wenn die Hautprobleme so gut abgeklärt sind und keine anderen Probleme bestehen, würde ich mich dazu durchringen den kleinen Kerl einmal im Monat - oder nach Bedarf, zu waschen. Wenn Du das richtig machst, wird es seiner Haut nicht schaden. Ich hab ja schon mal eine kleine "Anweisung" gepostet:
1. Waschen mit "savon marseillaise" unparfümiert. Das ist wirklich besser für Haut und Fell als jedes Hundeshampoo. Diese Seife bekommst Du normalerweise problemlos in der Drogerie.
2. Vor der Wäsche bereitest Du einen Brennessel-Rosmarin-Tee in den Du einen Schuss Essig z.B. Apfelessig gibst, einfach einen, der nicht allzusehr "stink". Zitrone geht auch aber die meisten Hunde sind von Zitronenduft ziemlich angenervt. Es gehen auch "geruchsneutrale" Säuren, da ist aber die Dosierung schwieriger.
3. Nachdem Du die Seife richtig gut ausgewaschen hast, spühlst Du das Fell mit dem sauern Tee und lässt das einfach drauf - also diesen Guss nicht rausspühlen. Brennessel hilft gegen die Talgproduktion, Rosmarin ist durchblutungsfördernd und leicht desinfizierend. Die Säure dient dem Hautklima und "neutralisiert" den Kalk im Waschwasser. Es gibt übrigens Untersuchungen die besagen, dass der Säuremantel der Haut nach einer Wäsche mit reiner Seife bereits nach 20-30 Min wieder normales Niveau hat.

Bei regelmässiger "Behandlung" wird sich das Problem bestimmt bessern - ach übrigens, Mäntelchen möglichst selten anziehen und den Hund nicht zusehr trockenrubbeln, sondern eher das Fell "audrücken". Scheuern steigert die Talgproduktion.

Bevor ich meine Hundis nichtmehr anfassen möchte, würde ich das wrklich mal versuchen. Das steigert bestimmt die Lebensqualität von allen Beteiligten.

LG Beat

Bearbeitet von: beatk am: 27.10.2008 19:40:54 Uhr
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shamiro

Schweiz
341 Beiträge

Erstellt  am: 27.10.2008 :  23:33:35 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
@Leela, ich möchte den Thread von misha mit unserer Diskussion nicht weiter missbrauchen. Nur noch soviel, ich (ver)urteilte mit meiner Meinung auch nicht sämtliche Landwirte, wohne ja selber auf dem Land und in bäuerlicher Nachbarschaft aber sehe auch weiter als nur bis zu diesen. Aber dies ist hier auch nicht das Thema.

@misha, zu meiner Entschuldigung, dass es so schlimm ist konnte ich nicht ahnen. Ich kenne zwar struppiges und fettiges Fell bei älteren Katzen und Hunde, aber als "Rösseler" noch nie an einem meiner Pferde.

@beat, ich hoffe es korrekt Verstanden zu haben, dass Deine Beiträge als Warnung bei Rohfütterung sich nur auf Hunde bezieht mit Nierenproblemen.

Gruss Shamiro
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beatk

Schweiz
56 Beiträge

Erstellt  am: 28.10.2008 :  07:11:52 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
@shamiro
in diesem konkreten Fall bezieht sich meine Warnung schon primaer auf die Nierenproblematik. - aber Du hast schon richitg erkannt, dass ich gegenueber BARFen allgemein kritisch eingestellt bin.
Falls wir darueber dikutieren wollen, halte ich es fuer sinnvoll dafuer ein eigenes Thema zu eroeffnen, um nicht diesem Threat eine weiter "Entgleisung" zuzumuten. - das koennte auch eine heisse Diskussion werden .

Beat

Bearbeitet von: beatk am: 28.10.2008 07:25:53 Uhr
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misha

Schweiz
1166 Beiträge

Erstellt  am: 29.10.2008 :  18:59:43 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
@Beat
Die Spülung klingt sehr vielversprechend Ich werde mich durchprobieren und dann wieder berichten, wie es bei unserem Senior aussieht. Kann allerdings ein wenig dauern bis ich mich durpröbelet han

LG
Misha
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