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 Schwarzzucht: Rassekatzen und Hunde ohne Stammbaum Papiere
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Admin

Schweiz
1943 Beiträge

Erstellt am: 18.04.2017 :  13:03:46 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Nun, das Thema Schwarzzucht ist sicher nicht neu. Schon vor bald 10 Jahren gab es in diesem Tierforum Hinweise zu diesem leidigen Thema:

Schwarzzucht: Katze ohne Stammbaum: erneut ein Inserat
http://tierforum.tier-inserate.ch/topic.asp?TOPIC_ID=1125

Infolge spürbarer Zunahme von Schwarzzucht bei reinrassigen Katzen (Rassekatzen) wie auch bei Hunden werden ab sofort die Inseratebestimmungen nochmals massiv verschärft. Zur Verdeutlichung ein extremes Beispiel von Bengal Katzen Schwarzzucht:

[Zitat: Hinweis an «Tier-Inserate» zu einem Bengal Katzeninserat
Guten Tag,
Ich habe dort leider ein Kitten gekauft, es war letztes Jahr und ich musste feststellen das es krank war und ist in der Zwischenzeit verstorben. diese Frau züchtet Katzen zum Geld verdienen sie ist arbeitslos und hat 5 Katzen in einer 2 1/2 Zimmer Wohnung, sie hat keinen Stammbaum und es ist ihr egal was mit den Kitten geschieht, sie hat mich nur abgewimmelt nachdem ich mich wieder bei ihr gemeldet habe das dass Kitten krank sei, ich habe dann den Tierschutz informiert aber wie ich sehe hat sie schon wieder junge Tiere, hier wie auch auf Anibis, nur verlangt sie hier noch mehr pro Tier. Unglaublich. Ihr Name ist ****** aus ****. Bitte kontaktieren Sie diese Frau Mal.
Herzliche Dank von den Katzen die vielleicht nicht mehr vermehrt werden....
]


Natürlich ist obiges Beispiel ein extremer Fall von Schwarzzucht. Dennoch geht es letztlich immer um dasselbe: Es werden Katzen und Hunde «unkontrolliert» vermehrt und entziehen sich somit jeglicher Kontrolle durch einen offiziellen Zuchtverein! In der Regel kaufen Schwarzzüchter Rassekatzen als Liebhabertiere mit Stammbaum und vermehren die Katzen ohne Zustimmung des Züchters. Dabei wird meist mit dem Stammbaum der Elterntiere geworben, indem die Jungtiere als reinrassig angepriesen werden. Kurzum, für Schwarzzüchter und Tiervermehrer gibt es keine Auflagen und Regeln. Somit können Katzen und Hunde nach belieben ausgebeutet und vermehrt werden!

Um diesem unsäglichen Treiben Einhalt zu gebieten und dadurch auch die seriösen Tierzuchten zu schützen, müssen ab sofort Inserentinnen und Inserenten von reinrassigen Jungtieren (Kitten/Welpen) glaubhaft beweisen können, dass ihre Tierzucht (Katzen oder Hunde) über einen offiziellen Zuchtverein kontrolliert wird.
Dazu haben Sie 2 Möglichkeiten:
  • 1. Sie verfügen über eine eigene Webseite (mit gültigem Impressum!) und laden die entsprechenden Dokumente über Ihren Zuchtverein auf Ihrer Webseite hoch, damit diese von uns eingesehen werden können.
  • 2. Sie schicken die entsprechenden Dokumente mit Begleitschreiben (Infos zur Hunde-/Katzenzucht / Anzahl Würfe pro Jahr etc.) an mail@tier-inserate.ch

Nur wenn glaubhaft und zweifelsfrei nachgewiesen werden kann, dass es sich um keine Schwarzzucht handelt, werden Inserate von reinrassigen Jungtieren (Katzen oder Hunde) nach Überprüfung freigeschaltet.

Und noch etwas: Zurecht gibt es auch Kritik zu Vereinszüchtern und es ist nicht unbedingt zutreffend zu behaupten:

Die Vereinszüchter sind die «Guten» und die Schwarzzüchter die «Bösen».

Nach unserer langjährigen Erfahrung gibt es leider auch unter den Vereinszüchtern immer wieder Schwarze Schafe. Auch die Mitgliedschaft in einem Hunde-/Katzenverein ist noch keine Garantie, dass alles mit rechten Dingen zugeht und die Einhaltung von Mindeststandards auch eingehalten werden. Darum unser Rat: Auch bei Vereinszüchtern müssen potentielle Käufer und Käuferinnen ganz genau hinschauen!

Gerade wegen dieser Problematik gilt bei «Tier-Inserate» eine Inserate Beschränkung für Vereinszüchter von ca. 3 Kleinanzeigen pro Jahr! Somit haben wir eher Gewähr, dass auch Vereinszüchter nicht massenweise Tiere vermehren! Hinweis: Seriöse Vereinszüchter haben in der Regel maximal 3 Würfe in 2 Jahren! («Tier-Inserate» führt exakte Statistik über Inserenten von Jungtieren)

Nachfolgend noch ein Versuch einer Begriffserklärung zur Schwarzzucht von Tieren:

Schwarzzucht (Tiervermehrer ohne jegliche Aufsicht/Kontrolle)
Zum Begriff Schwarzzucht gibt es anscheinend keine allgemein gültige Definition (existiert nicht im Duden). In der Regel versteht man darunter Tierzuchten (Katzen, Hunde, etc.) die keinem offiziellen Zuchtverein/-verband angeschlossen sind und sich somit jeglicher Aufsicht/Kontrolle entziehen. Folglich werden bei einer Schwarzzucht nach eigenem Gutdünken Verpaarungen und deren Häufigkeit vorgenommen. Nicht selten fehlt leider auch das nötige Fach-/Grundwissen hinsichtlich Rassestandard, Genetik und Vererbung und der daraus resultierender möglicher Komplikationen.

Hobbyzucht (Kontrolle durch Zuchtverein/-verband)
Ein seriöser «Hobbyzüchter» der im kleinem Rahmen züchtet (weniger als 5 Würfe pro Jahr), ist in einem offiziellen Zuchtverein organisiert und unterwirft sich freiwillig einer Kontrolle. Dazu gehören jährliche und vom Tierarzt attestierte Gesundheitskontrollen aller im Bestand lebender Zuchttiere. Bei namhaften Zuchtvereinen werden oft zusätzlich sogenannte «Zwingerkontrollen» von autorisierten Vereinsmitglieder durchgeführt.

Gewerbsmässige Tierzucht (Kontrolle durch Zuchtverein + zusätzlich Vet-Amt registriert)
Tierzüchter mit 5 oder mehr fortpflanzungsfähige Tieren oder 5 oder mehr Würfe pro Jahr müssen die «Hobbyzucht» beim zuständigen Veterinäramt/Veterinärdienst als Gewerbe registrieren (Gewerbsmässiger Umgang mit Tieren / Gewerbsmässiges züchten von Heimtieren). Hierbei ist es unerheblich, ob ein Gewinn mit der Katzen- oder Hundezucht erzielt wird.


Zum Schluss noch dies:
Natürlich ist sich auch «Tier-Inserate» bewusst, dass es auch seriöse Hunde- und Katzenzüchter gibt, die sich bewusst keinem offiziellen Zuchtverein anschliessen (aus welchen Gründen auch immer). Darum weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass es nicht unsere Absicht ist, solche Züchter unter Generalverdacht zu stellen oder gar zu verunglimpfen, zumal es grundsätzlich nicht verboten ist, Katzen oder Hunde auch ohne Zuchtverein in kleinem Rahmen zu vermehren. Letztlich ist der (geldgierige) Mensch und deren Einstellung zum Tier entscheidend, ob ein Missbrauch vorliegt. Der Kontrollaufwand wäre aber für «Tier-Inserate» viel zu hoch, um quasi eine solche «Ehrlichkeits-/Gewissens-/Persönlichkeitsprüfung» durchzuführen.

Weiterführende Links rund ums Thema Schwarzzucht:

Schwarzzucht bei der Suchmaschine Google
www.google.ch/search?q=Schwarzzucht

AUGEN AUF BEIM KATZENKAUF - Die Sache mit dem Papierkram
www.katzenjournal.eu/katzenkauf_papierkram.htm

Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV
www.blv.admin.ch/blv/de/home/tiere/tierschutz.html

Tierschutz - Bewilligungen - Veterinäramt - Gesundheitsdirektion - Kanton Zürich
www.veta.zh.ch/internet/gesundheitsdirektion/veta/de/tierschutz/bewilligungen.html

Verzeichnis von Tierschutzorganisation bei Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Tierschutzorganisation



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Admin

Schweiz
1943 Beiträge

Erstellt  am: 26.04.2017 :  14:41:33 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Gerne möchten wir noch ergänzen, dass nicht nur Schwarzzuchten ein Problem sind. Rückmeldungen von Tierschutz Organisationen zeigen, dass leider auch mit Mischlingskatzen und Mischlingshunden üble Geschäftemacherei getrieben wird (zum Teil Preise zwischen 1500.- bis 2000. CHF pro Mischlingswelpe). Also reine Tiervermehrung des Geldes wegen! Zu diesem Thema aber demnächst ein separates Forumsposting.

Zahlenmässig sind aber die Schwarzzuchten («reinrassige» Katzen oder Hunden) das Hauptproblem (ca. 70%). Nachfolgende Rückmeldung verdeutlicht, wie heikel und problematisch die ganze Thematik rund um die Schwarzzuchten sind. Schwarzzucht-Missbrauch ist also keine Erfindung von «Tier-Inserate» sondern leider eine bittere Realität!

[Zitat: Rückmeldung an «Tier-Inserate» zu einer Waldkatzen Kleinanzeige
.... Wir haben am 10. Dezember 2 Kätzchen von dieser Züchterin gekauft. Beide sehr krank! Das eine haben wir auf Anraten unseres Tierarztes hin zurückgefahren, worauf wir einen Teil des Geldes zurück bekommen haben. Auf den Rest, den die Züchterin uns noch überweisen wollte, warten wir noch heute.
Das zweite Kitten haben wir ca. 7 Wochen lang versucht aufzupäppeln (1500Fr. Tierarztkosten), leider vergebens. Es ist im Februar an den Folgen einer FIP gestorben. Die Züchterin hat bis heute nicht auf die Todesmeldung reagiert. Mit Schrecken mussten wir zur Trauer hin noch erfahren, dass keines der Kätzchen über einen Stammbaum verfügt, wie es im Vertrag drin gestanden hat (den Stammbaum wollte sie uns erst nach erfolgter Kastration aushändigen). Frau ******* und Herr ******* vom FFH haben mir beide bestätigt, dass die Züchterin im Jahr 2016 keinen ihrer 6 Würfe angemeldet hat und auch keine Stammbäume beantragt worden sind. Per 31. 12. 2016 hat die Züchterin den Austritt beim FFH gegeben. Nun schreibt sie in ihren Inseraten, dass sie bei ticacats.de beigetreten sei. Dort existiert sie aber gar nicht. Unser Fall liegt im Moment bei unserer Rechtsanwältin. Die Züchterin hat wieder 4 neue Würfe und ihre Homepage neuerdings Passwort geschützt. Auf die Briefe unserer Anwältin reagiert sie nicht. Die Stiftung Tier im Recht hat mir empfohlen dies zu melden. ....
]



Obiger Katzenzüchter Vorfall ist umso bedauerlicher, da es sich offenbar um ein ehemaliges FFH-Mitglied handelt. Solche Vorkommnisse zeigen auch, wie bitter nötig ständige Kontrollen und Überprüfungen sind, um möglichst sämtlichen Missbräuchen einen Riegel zu schieben.
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